Informations- und Wissensportal
Home Impressum Disclaimer Kontakt    
06.05.08 15:19

Erkältung: Machen Sie Ihre Abwehr stark!

In der Nase kribbelt es, der Kopf schmerzt, der Körper ist matt und müde. Mit einfachen Maßnahmen können Sie sich jetzt Linderung verschaffen.


 


Wie konnte das nur passieren, fragen sich Erkältungsopfer verärgert, wenn sie merken, dass es sie wieder einmal so richtig erwischt hat. Meist lösen Viren einen Schnupfen aus. Damit sich die Viren auf der Nasenschleimhaut ausbreiten können, muss deren Abwehrkraft herabgesetzt sein. Das kann zum Beispiel durch eine Unterkühlung geschehen: Vielleicht hatten Sie Durchzug oder nasse Füße be kommen oder waren nicht warm genug angezogen und haben deshalb gefroren.


 


Viren sind die Übeltäter


 


Jetzt haben die Viren leichtes Spiel. Meistens gelingt es ihnen, in die Schleimhaut einzudringen, sich zu vermehren und die Erkrankung in Gang zu bringen. Die Nasenschleimhaut reagiert mit vermehrter Schleimhautbildung und starkem Juckreiz, der zum Niesen führen kann. Schließlich ist die Nase verstopft und lässt die Luft nicht mehr passieren – jetzt läuft im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr, später dafür trieft’s in Strömen. Und wenn dann noch Halsschmerzen und Husten hinzukommen, wird’s ganz unangenehm. Solch ein Schnupfen dauert meist eine Woche, egal, ob Sie Medikamente einnehmen oder nicht. Jedoch lassen sich die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Nasenlaufen und Atembeschwerden lindern, und eine drohende Neben- und Stirnhöhlenvereiterung kann vielleicht sogar vermieden werden.


 


Alte Hausmittel neu entdeckt


 


Beliebt, weil sie die Nase vorübergehend frei machen und die Atmung erleichtern, sind Kamille- Dampfbäder. Bei stabilem Kreislauf und gesundem Herzen können Sie es auch mit einer Schwitzkur probieren: Nehmen Sie ein heißes Bad, trinken Sie einen frisch aufgebrühten Kräutertee, und steigen Sie danach in ein vorgewärmtes Bett. Ein aufsteigendes heißes Fußbad ist ebenfalls empfehlenswert. Mit Inhalationen (Wasserdampf reicht in den meisten Fällen) oder Salzwasserlösungen die Nasenschleimhaut feucht halten. Das fördert den Sekretabfluss. Neben diesen Hausmitteln können Sie sich auch mit Nasentropfen oder –sprays helfen. Sie lassen die Nasenschleimhaut abschwellen und sorgen für freies Durchatmen, sollten aber nur wenige Tage angewendet werden.


 


Vitamin C regt Ihre Körperabwehr an


 


Außerdem gibt es Mittel, mit denen Sie Ihr Immunsystem stabilisieren können. Auch Vitamin C kann die Abwehr stärken. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, welche Produkte bei Ihren Beschwerden in Frage kommen und wie Sie angemessen dosieren. Möchten Sie bei grippalen Infekten vorbeugen, versuchen Sie, nach überstandener Erkältung folgende Ratschläge zu beherzigen:


 


Achten Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung.


 


Treiben Sie regelmäßig Sport, zum Beispiel Joggen, Schwimmen oder Wandern, um das Immunsystem zu stärken.


 


Vermeiden Sie eine Unterkühlung (warm anziehen, kalte oder nasse Füße verhindern). Und nicht vergessen, auch wenn’s an längst vergangene Kindheitstage erinnert: Bei einer Erkältung Hand vor den Mund. Damit bremst man den durch Niesen gestarteten Flug der Rhinoviren, die bis zu 800 Stundenkilometer schnell und meterweit fliegen können. Auf den freundlichen Händedruck zur Begrüßung sollten Sie bei einem Schnupfen ebenfalls verzichten. Die an sich lieb gemeinte Geste erlaubt den Rhinoviren nämlich ein rasches Vorankommen. Tipp: Wer öfters übers Jahr verschnupft ist, sollte möglicherweise auch an eine Allergie denken und sich daraufhin bei einem Facharzt untersuchen lassen.


 


Der kleine Unterschied: Schnupfen oder Grippe?


 


Verwechseln Sie das Krankheitsbild, das von einem Grippevirus ausgelöst wird, auf keinen Fall mit einer banalen Erkältung. Auslöser der Virusgrippe ist das Influenzavirus Typ A, B oder C. Die Symptome: hohes Fieber, starke Glieder- und Kopfschmerzen, eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes. Häufig kommt eine starke Bronchitis mit zähem Schleim hinzu, die zu einer Lungenentzündung führen kann. Herz und Kreislauf sind während und nach der Krankheit stark belastet. Die Grippe dauert etwa drei Wochen, eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit kann sich über Monate hinziehen. Deshalb empfiehlt sich gerade jetzt eine Grippeschutzimpfung. Besonders empfehlenswert ist sie für Menschen, die über 50 Jahre alt sind. Ebenso für alle, die an einem Grundleiden wie etwa Herz-Kreislaufschwäche, Diabetes und Stoffwechselstörungen leiden sowie allen, die viele persönliche Kontakte zu anderen pflegen.   

06.05.08 15:19
Quelle: Fit + 50 5/2007

Ähnliche Artikel
Diese Wirkstoffe bekämpfen die lästigen Erkältungssymptome
Frische Luft und Bewegung fürs Immunsystem
Natürliche Helfer
Vital durch den Winter
Sanfte Rezepte bei Husten, Schnupfen & Co.
© Wellness-Gesund 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Wellness-Gesund - Redaktion

FIT + 50
markenverlag


FIT + 50 informiert über alle Neuigkeiten
aus dem Gesundheitswesen für
die Generation 50 +.

Fit + 50 beinhaltet vielfältige Gesundheitsthemen
und ein attraktives Gewinnspiel.
Fit + 50 erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

FIT + 50 - INHALT

 

Inhalt Mai/Juni 2008
Ausgabe 3

Schmerzreport
Bei Schmerzen nicht den Kopf verlieren!

Bücher

Magazin

Natürlich gesund
Heilen mit Schüßler-Salzen

Kuren & Reisen
-Die Kur – Quelle neuer Kraft
-Kur-Notizen
-Senioren sollten eine Reise gründlich vorbereiten

Porträt Hannelore Hoger
"Ich gehe noch lange nicht in Rente"

Herz & Kreislauf
-Vitalstoffe – die Freunde der Gesundheit
-Wie fit ist Ihr Herz?

Zum Sammeln
Das große Heilpflanzen-ABC

Diabetes
Vorbeugung ist besser als Dialyse

Allergie
Es fliegt was in der Luft!

Der Ohrenarzt
Endlich wieder richtig hören

Mobilität
Das Wunder der Bewegung

Alternative Medizin
Die Heilkraft der Pilze