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| Schaper & Brümmer |
Die Hormonumstellung im Klimakterium ist zwar ganz normal, macht aber dennoch vielen Frauen zu schaffen: Sie leiden unter Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Zum Glück lassen sich die Beschwerden mit sanften Mitteln sehr gut lindern. Der Begriff „Wechsel-Jahre“ weist schon darauf hin: Die Veränderungen im weiblichen Hormonhaushalt treten nicht schlagartig auf, sondern langsam und allmählich. Bereits ab Mitte 30 kann der Hormonspiegel schleichend abfallen – erste Auswirkungen dieser Umstellung spürt die Frau gewöhnlich zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr.
Das beginnende Klimakterium macht sich zunächst durch einen unregelmäßigen Zyklus bemerkbar. Die Abstände zwischen den Regelblutungen können kürzer oder länger sein, und auch die Stärke der Menstruation kann zu- oder abnehmen.
Nächtliches Schwitzen stört den Schlaf
Im weiteren Verlauf treten bei den meisten Frauen die klassischen Wechseljahrsbeschwerden auf. Ganz typisch sind Hitzewallungen: Sie beginnen häufig mit einem plötzlichen Hitzegefühl im Gesicht, das sich wellenartig über Kopf, Nacken, Brust und Oberarme ausbreitet. Oft rötet sich die Haut, das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Im Anschluss an eine „Wallung“ kommt es häufig zu Schweißausbrüchen. Vor allem wenn nächtliche Hitzewallungen den Schlaf stören und so die körperliche und seelische Erholung beeinträchtigen, hat das Folgen: Die Frauen leiden unter Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität und Reizbarkeit.
Hilfe bei Hitzewallungen
Charakteristisch für Wechseljahrsbeschwerden ist, dass sie nur phasenweise auftreten und zwischendurch auch ganz von selbst wieder nachlassen. Deshalb reichen in aller Regel natürliche und sanfte Behandlungsmethoden aus, um die Symptome in den Griff zu bekommen. So soll sich zum Beispiel die Anfälligkeit für Hitzewallungen durch folgende Maßnahmen reduzieren lassen:
• Schränken Sie den Konsum von Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten ein.
• Vermeiden Sie stark gewürzte und scharfe Speisen.
• Versuchen Sie, den Alltagsstress etwas zu vermindern.
• Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich.
• Halten Sie den Kreislauf in Schwung: Wechselduschen, Saunabesuche und sportliche Aktivitäten wirken gegen Schweißausbrüche.
Balsam für die Seele
Galten die Wechseljahre früher eher als „Anfang vom Ende“, definieren Frauen heute den Lebensgipfel durchaus positiv. Sie fühlen sich auch nach der Menopause noch jung, sehen sich jetzt auf dem Höhepunkt ihrer persönlichen Entwicklung – und starten aktiv in die neue Lebensphase. Dennoch kann eine positive Haltung allein nicht immer vor den seelischen Beeinträchtigungen bewahren, die zahlreiche Frauen im Klimakterium belasten. Viele beobachten jetzt eine erhöhte Reizbarkeit und Unruhe, die auch nachhaltig die Laune trüben kann – sogar depressive Verstimmungen sind möglich.
Sport hebt die Stimmung
Es gibt jedoch wirksame Mittel und Wege, um ein Psychotief zu überwinden beziehungsweise Phasen der Nervosität und Niedergeschlagenheit vorzubeugen. Besonders wichtig ist Entspannung:
Reduzieren Sie den Erwartungsdruck an sich selbst; Sie müssen nicht alles schaffen. Sportliche Aktivitäten schmeicheln ebenfalls der Seele. Schon einfache Dinge wie ein kleiner Spaziergang heben die Laune.
Darüber hinaus können auch pflanzliche Heilmittel einiges dazu beitragen, typische Symptome abzumildern. Insbesondere die Traubensilberkerze hat sich bewährt, um lästige Hitzewallungen abzuschwächen oder sogar ganz zu verhindern.
Die Wirkstoffe der Traubensilberkerze helfen auch bei hormonell bedingter Nervosität und seelischen Verstimmungen. Wer stärker unter psychischen Belastungen leidet, kann ein Präparat wählen, das neben der Traubensilberkerze zusätzlich Johanniskraut enthält: Die bewährte Heilpflanze ist seit langem für ihre stimmungsaufhellende Wirkung bekannt.