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| Hermes |
Steife Gelenke am Morgen, Anlaufschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit: Arthrose plagt Millionen. Wer die ersten Anzeichen einer Arthrose spürt, sollte möglichst sofort bhandeln. Die Qual beginnt meistens am Morgen: Unmittelbar nach dem Aufstehen stoppen bereits Schmerzen den Tatendrang – jeder Schritt tut weh, die Gelenke sind steif, fühlen sich an wie eingerostet. Es dauert eine Weile, bis die Betroffenen richtig „in die Gänge“ kommen. Bleiben Sie dann in Bewegung, lassen die Beschwerden nach, verschwinden zwischenzeitlich sogar völlig. Nach längerem Sitzen oder im Anschluss an ein Nickerchen am Mittag kehren sie jedoch häufig wieder.
Schmerzhafte Entzündungen
Morgensteifigkeit und Anlaufschmerzen sind typische Symptome einer beginnenden Arthrose. Diese Gelenkerkrankung beginnt meistens schleichend und schubweise: Nach einigen Tagen lassen die Schmerzen wieder nach, klingen oft sogar ganz ab – bis sie bald darauf unvermittelt wieder auftreten. Mal tut es stärker weh, mal etwas weniger. Ursache der Schmerzschübe sind Entzündungsprozesse im betroffenen Gelenk. Bei Arthrose kommt es im normalerweise spiegelglatten Knorpel zu Rissen; von der aufgerauten Oberfläche werden zunehmend Partikel abgerieben. Diese reizen eines Tages die Gelenkinnenhaut so stark, dass es zu einer Entzündung kommt: Mit einem Großangriff bemühen sich die Abwehrzellen, die verschleißbedingten Knorpeltrümmer aus dem Gelenk zu entfernen. Dabei greifen sie aber auch gesunde Zellstrukturen an – jede Entzündung schädigt also den Knorpel zusätzlich.
Frühzeitig behandeln
Die Entzündungsprozesse verstärken sich vor allem in der Nacht. Die Schlafphase dient eigentlich der Regeneration: Gewebe wird erneuert, abgestorbene Zellen werden beseitigt, das Immunsystem ist besonders wachsam. Arthrose-Patienten bekommen das am nächsten Morgen schmerzhaft zu spüren.
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, schreitet sie allmählich weiter fort. Die Schmerzen nehmen zu, werden schließlich zum ständigen Begleiter. Schonhaltungen beschleunigen den Knorpelverschleiß noch, und die Beweglichkeit nimmt nach und nach ab. Diese Entwicklung lässt sich jedoch aufhalten – durch eine frühzeitige und konsequente Therapie.
Zwei Säulen der Behandlung
Ideal ist eine Therapie, die nicht nur auf ein Mittel setzt, sondern verschiedene Maßnahmen und Medikamente kombiniert. Eine tragende Säule der Arthrose-Behandlung ist die
Bewegungstherapie – Krankengymnastik, Physiotherapie und Sport bewahren die Mobilität und beugen einem fortschreitenden Knorpelverschleiß vor. Zur zweiten wichtigen Säule entwickelt sich mehr und mehr die Selbstmedikation mit wirksamen und verträglichen Naturheilmitteln. Denn sie können die Beschwerden langfristig lindern, ohne dass ernste Nebenwirkungen zu befürchten sind.
Vitamin E und Weidenrinde
Zwei Naturarzneien, die seit langem in der Arthrosebehandlung angewendet werden, sind hoch dosiertes Vitamin E und Weidenrinde. Vitamin E wirkt als starkes Antioxidans und schützt so Zellen und Knorpelgewebe vor dem Angriff zerstörerischer Radikale.
Ein hochwertiger Extrakt aus Weidenrinde hemmt vor allem die zermürbenden Entzündungsprozesse. Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen seine Wirksamkeit: Verschiedenste Inhaltsstoffe ergänzen und verstärken sich gegenseitig in ihrem schmerzlindernden Effekt. Nach heutigem Kenntnisstand besitzt Weidenrinden-Extrakt ein deutlich breiteres Wirkspektrum als synthetische Rheumamittel. Regelmäßig abends eingenommen, schützt das pflanzliche Medikament vor nächtlichen Entzündungsattacken und wirkt so den Ursachen von Morgensteifigkeit entgegen.