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02.05.08 08:57

Schöne Haut - Apotheken-Kosmetik ist Pflege nach Maß

Beiersdorf
Genauso individuell wie der Mensch ist auch seine Haut. Deshalb ist sie Tag für Tag auf eine typgerechte Systempflege angewiesen. Gut, dass es in der Apotheke für jedes Alter und für jedes Hautproblem die richtige Kosmetik gibt. Weich, frisch, glatt und rosig – wer von uns träumt nicht von einem makellosen Hautbild? Doch die Realität sieht meist ein wenig anders aus: Pickel, Falten oder rote Äderchen zeigen sich häufig im Gesicht, am Körper ist die Haut nicht selten schuppig, rau oder gereizt. Tatsächlich sind nur wenige beneidenswerte Zeitgenossen von Natur aus mit streichelzarter und rundum robuster Pfirsichhaut gesegnet. Alle anderen müssen hart arbeiten und zu Spezialprodukten greifen, damit der Teint ebenmäßiger strahlt. Der Haut nicht nur zu Schönheit zu verhelfen, sondern sie auch gezielt vor Umwelteinflüssen zu schützen und gesund zu halten, ist die anspruchsvolle Aufgabe von apothekenexklusiver Kosmetik: Tagescremes, Waschgele, After-Shave-Balsame und Pflegekonzentrate aus der Apotheke sind dementsprechend nicht nur wahre Schönheitselixiere, sondern haben auch einen Nutzen für die Gesundheit. Deshalb werden sie häufig auch als medizinische Hautpflege oder Dermokosmetik bezeichnet.


Keine Kompromisse in puncto Qualität


In Bezug auf die Qualität gibt es bei Apothekenkosmetik keine Kompromisse: Viele dermatologische Prüfungen müssen die Kosmetika bestehen und ihre Verträglichkeit häufig sogar an kranker Haut unter Beweis stellen, ehe sie ins Verkaufsregal kommen. Viele Reinigungs- und Pflegeprodukte sind hypoallergen – kommen also ohne die Haut nicht selten belastende Zusätze wie Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe aus. Das gilt übrigens auch für dekorative Kosmetik, sprich Make-ups, Lippenstifte, Lidschatten & Co, in denen reizende und allergieauslösende Substanzen nichts zu suchen haben. Aus diesen Gründen ist Apothekenkosmetik für Menschen mit problematischer, empfindlicher oder zu Allergien neigender Haut immer eine sichere Wahl.


Schön, dass Kunden in der Apotheke nicht nur hauttypgerechte Pflegeprodukte, sondern auch eine kompetente Beratung bekommen. Aufgrund ihrer Ausbildung können qualifizierte Mitarbeiter den Hauttyp bestimmen, Probleme erkennen, Allergiepässe lesen und sogar bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte therapiebegleitende Pflegetipps geben. Für jedes Hautproblem und jeden Typ gibt es in der Apotheke die richtigen Helfer.


Trockene Haut macht manchen Menschen schon in jungen Jahren zu schaffen. Andere bemerken, dass ihre Haut mit zunehmendem Alter immer trockener wird. Wieder andere leiden vor allem in der kalten Jahreszeit unter spannender, zu Schuppenbildung neigender und juckender Haut. Ziel der medizinischen Hautpflege muss sein, den hauteigenen Fett- und Feuchtigkeitsmangel auszugleichen. Für die Reinigung gut geeignet sind milde Wasch- und Duschemulsionen mit rückfettenden Substanzen sowie reichhaltige Ölbäder für die Wanne. Die bevorzugten Tagescremes und Körperlotionen sollten Pflegesubstanzen wie Urea, Ceramide und Lipide enthalten. Die sehr trockene Haut freut sich über Kosmetika mit Nachtkerzenöl, das das Gleichgewicht von Fett und Feuchtigkeit in der Haut stabilisieren kann.


Empfindliche Haut reagiert auf Umwelteinflüsse, Sonnenlicht oder bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetika schnell mit Rötungen, Juckreiz und Irritationen. Um vorzubeugen, sollten empfindliche Zeitgenossen Reinigungs- und Pflegeprodukte mit „schlanken Rezepturen“ bevorzugen: Produkte mit wenigen Inhaltsstoffen, die ganz ohne Parfum, Alkohol, Farb- und Konservierungsstoffe auskommen, sind für diesen Hauttyp gut geeignet. Viele hochwertige Pflegeprodukte für empfindliche Haut sind mit Radikalfängern wie Vitamin E, mit beruhigenden Substanzen wie Thermalwasser sowie mit verträglichen Feuchthaltefaktoren wie Glycerin ausgestattet.


Fettige Haut ist nicht nur ein typisches Teenager-Problem. Auch Erwachsene leiden unter diesem Haut-Zustand, das häufig mit Pickeln und Mitessern einhergeht. Hilfe versprechen hautberuhigende, entzündungshemmende und antibakterielle Reinigungs- und Pflegeprodukte, die der vermehrten Talgproduktion in der Haut entgegenwirken und der Pickelplage ein Ende bereiten können. Für die Gesichtsreinigung eignen sich milde Syndets, Peelings und pflegende Reinigungsmasken. Kosmetika mit Inhaltsstoffen wie Milchsäure können helfen, das Hautbild deutlich zu verbessern.


Reife Haut zeigt erste Spuren des Älterwerdens – kleine Fältchen und tiefere Falten. Der Grund: Mit den Lebensjahren verliert die Haut zunehmend die Fähigkeit, sich zu regenerieren, Feuchtigkeitsgehalt, Elastizität und Widerstandskraft nehmen ab. Das hauteigene Collagen, das für glatte, straffe Haut sorgt, wird nicht mehr so schnell aufgebaut. Um den altersbedingten Abbau von Collagen zu stoppen und der Faltenbildung entgegenzuwirken, haben sich Pflegepräparate mit Retinol, besser bekannt als Vitamin A, bewährt. Anti-Aging-Cremes setzen neben Vitamin A auch auf hochwertige Mineralstoffkomplexe, die die Collagenbildung anregen. Als „Faltenkiller“ einen ausgezeichneten Ruf genießen auch die Vitamine C und E sowie das Coenzym Q 10.


Gerötete Haut, unter der beispielsweise Menschen mit Couperose leiden, lässt sich durch die richtige Pflege aus der Apotheke geschickt kaschieren. Spezielle Pflegeprodukte und Make-ups mit grünen Mikropigmenten neutralisieren gerötete Haustellen farblich und sorgen so für einen gleichmäßigen Teint. Tagescremes mit Grünpigmenten und hautberuhigenden Pflegewirkstoffen helfen auch, die Hautkrankheit Rosacea „unsichtbar“ zu machen.


Diabetiker-Haut ist in der Regel sehr trocken, neigt zu Juckreiz und Spannungsgefühlen. Um Ekzemen und Infektionen vorzubeugen, braucht sie eine hochwertige medizinische Hautpflege. Gut geeignet sind rückfettende Lipid-Dusch-öle sowie feuchtigkeitsspendende Körperlotionen mit hautverwandten Lipid-Komplexen oder Harnstoff. Besonders viel Aufmerksamkeit brauchen die Füße, die täglich inspiziert und sorgfältig gepflegt werden müssen: Fußcremes mit Wirkstoffen wie Urea, Milchsäure und Glycerin spenden Feuchtigkeit, weichen verhornte Stellen auf und lindern Druckschmerzen.


Männerhaut ist von Natur aus etwas dicker und oft fettiger als die der Frauen. Falten machen Männern deshalb seltener zu schaffen, wohl aber Hautprobleme wie Pickel oder Reizungen und Rötungen – vor allem nach der Rasur. Typgerechte Männerpflege aus der Apotheke zeichnet sich durch gute Verträglichkeit und eine einfache, unkomplizierte Anwendung aus. Pflege mit Tiefgang versprechen After-Shave-Balsame oder Gesichtscremes mit feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Inhaltsstoffen, die Spannungsgefühle verhindern und Rötungen lindern. Unreine Männerhaut freut sich über eine Feuchtigkeitspflege, die den Talghaushalt reguliert. Entsprechende Cremes enthalten beispielsweise Vitamin C, Salicylsäure und Spurenelemente.


 

Babyhaut ist viel dünner, empfindlicher und weniger widerstandsfähig als die der Großen. Deshalb sind normale Kosmetika für den Nachwuchs ungeeignet. Vielmehr ist zarte Kinderhaut auf speziell entwickelte Ölbäder, Waschgele, Pflege-shampoos und Cremes angewiesen, die die empfindliche Haut vor dem Austrocknen schützen und den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt bewahren. Mit besonders viel Liebe muss natürlich Babys Windelpo gereinigt und gepflegt werden: Öl- oder Lotionpflegetücher aus der Apotheke, die nach dem Gebrauch gleich in den Müll wandern, sind besonders praktisch. Anschließend schützt eine dünne Schicht Wundschutzcreme vor Rötungen und Reizungen im Windelbereich.

02.05.08 08:57
Quelle: Ratgeber aus Ihrer Apotheke

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