Herzversagen (Herzinsuffizienz) ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. In Europa und den Vereinigten Staaten leiden rund 8,5 Millionen Menschen an Herzinsuffizienz. Und allein in Deutschland sterben etwa 175 000 Menschen pro Jahr an Herz-Kreislauf-Erkrankungen; damit stehen Herzerkrankungen als Todesursache weiterhin an erster Stelle.
An diesen hohen Zahlen haben auch die vielen Behandlungsprogramme und die Fortschritte in der Medizin bislang wenig geändert. Daher ist es wichtig, Risikofaktoren rechtzeitig zu erkennen und die Erkrankungswahrscheinlichkeit durch vorbeugende Maßnahmen wie z. B. mit Mikronährstoffen zu senken.
Magnesium-Mangel kommt bei Patienten mit Herzversagen besonders häufig vor, deshalb wurde nun untersucht, welchen Einfluss die Einnahme von Magnesium u. a. auf die Dehnbarkeit der Arterien hat.
Herz im Takt statt Herzinfarkt
Eine Therapie mit Magnesium hat sich bei der Prophylaxe von Herzrhythmusstörungen als effektiv erwiesen, und auch Patienten, die Diuretika (Entwässerungsmittel) einnehmen, profitieren davon. Zahlreiche Studien belegen darüber hinaus den Nutzen von Magnesium bei einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit): Die Gabe von Magnesium trägt dazu bei, dass der Herzmuskel weniger geschädigt wird, und die Sterblichkeitsrate sinkt.
Routine mit positivem Effekt
In der hier vorliegenden Studie weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass die Einnahme von Magnesium auch bei Herzpatienten mit scheinbar „normalen“ Magnesiumwerten eine kostengünstige und sichere therapeutische Maßnahme darstellt. Die routinemäßige Verwendung des Mineralstoffs wirkt sich zudem positiv auf die Dehnbarkeit der Arterien aus, was vor allem bei Herzpatienten wichtig ist, die Diuretika erhalten.
Mineralstoff für Herz und Nerven
Magnesium ist ein essentieller, d.h. lebenswichtiger Mineralstoff. Über die Hälfte des Magnesiums wird im Skelettsystem gespeichert, wobei diese Speicherkapazität im Alter abnimmt. Magnesiummangel macht sich bemerkbar durch Lethargie, nervöse Störungen mit Schwindel und Zittern; im fortgeschrittenen Stadium werden die Symptome eindeutiger: Muskelschwäche, Krampfneigung und Beeinträchtigung der Herzfunktion. Liegt ein Magnesiumdefizit vor, kann es zu einer Verkalkung der Blutgefäße kommen. Ein zu niedriger Magnesiumgehalt kann also die Entstehung von Herzerkrankungen fördern und die Sterblichkeit an diesen Krankheiten beeinflussen.
Der Bedarf ist hoch und manchmal noch höher
Der Bedarf an Magnesium liegt bei ca. 300 bis 400 mg pro Tag und kann bei Stress, Schwangerschaft und Stillzeit sowie im Alter noch höher liegen. Magnesium ist in nahezu allen Nahrungsmitteln enthalten, auch im Wasser. Wertvolle Magnesiumlieferanten sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse und Käse. Da der Körper nicht in der Lage ist, Magnesium selbst zu produzieren, muss der Mineralstoff über die Nahrung zugeführt werden.
Magnesium:
§ setzt die gesteigerte Erregbarkeit der Herzmuskelzellen herab
§ ist für die Durchblutung der Herzkranzgefäße wichtig
§ reduziert die Folgen der Ausschüttung von Stresshormonen
§ lindert Herzrhythmusstörungen
Magnesium-Tabletten (z. B. Magnesium-Sandoz® Brausetabletten aus der Apotheke) helfen schnell und zuverlässig, die körpereigenen Magnesiumdepots wieder aufzufüllen.




