Tanken Sie jetzt neue Energie


Erstaunlich, aber wahr: Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, macht unser Körper erst mal schlapp. Etwa die Hälfte aller Bundesbürger leidet unter Frühjahrsmüdigkeit. Durch Eisenmangel wird das große

© Floradix
Gähnen noch verstärkt. Kennen Sie das auch? Die Sonne wärmt, die Vögel zwitschern, die ersten Sträucher blühen – und Sie bauen ab. Morgens kommen Sie kaum aus dem Bett, fühlen sich ausgelaugt und wie gerädert. Bleierne Müdigkeit lähmt alle Glieder. Am liebsten würden Sie das Frühlingserwachen komplett verschlafen.Trösten Sie sich: Sie sind nicht allein. Eine absolute Mehrheit der Deutschen klagt über Frühjahrsmüdigkeit. Und das ist keine Einbildung, sondern eine ganz normale Reaktion des Körpers. Denn jetzt muss sich der Organismus auf veränderte Lebensbedingungen umstellen. Im Winter bekommt er überwiegend deftige Kost – mehr Fleisch, mehr Fett, mehr Süßigkeiten. Gleichzeitig mangelt es jedoch an Bewegung in frischer Luft. Die Folge: schlechtere Durchblutung. Der resultierende Sauerstoffmangel macht müde.


Die innere Uhr geht nach
Hinzu kommt die Änderung der Großwetterlage. Häufige und starke Schwankungen von Temperatur und Luftdruck machen dem Kreislauf zu schaffen. Die Blutgefäße erweitern sich, der Blutdruck sinkt – und damit auch die Antriebskraft. Außerdem müssen wir mit der Sommerzeit auch unsere innere Uhr umstellen. Durch die lange Dunkelheit schlafen alle Menschen im Winter eher ein. Plötzlich aber heißt es viel früher aufstehen! Das führt zu einem vorübergehenden Schlafdefizit.Doch gegen die schlappe Phase zwischen März und Mai können Sie etwas tun. Lassen Sie sich nicht hängen: Mit Wechselduschen spülen Sie die Müdigkeit aus Ihrem Körper. Erst warm, dann kalt – das ist effektives Fitnesstraining für die Gefäße. Flüchten Sie außerdem so oft wie möglich aus geschlossenen Räumen ins Freie. Bewegung an frischer Luft bringt den Kreislauf in Schwung und pumpt Sauerstoff ins Gehirn.


Neue Kraft durch Vitalstoffe
Zu den wichtigsten Helfern gegen die Frühjahrsmüdigkeit zählt eine gesunde Ernährung. Denn außer Sauerstoff braucht Ihr Körper jetzt ganz viele wichtige Vitalstoffe. Vor allem sollten Sie dringend die in den langen Wintermonaten geplünderten Vitaminspeicher auffüllen. Beißen Sie also möglichst täglich in einen Apfel, knabbern Sie an frischen Möhren, mixen Sie sich einen knackigen Salat – und reduzieren Sie den Fleisch- und Fettkonsum. Essen Sie dafür mehr Kartoffeln, Reis, Nudeln und Gemüse. Das gibt Kraft und hebt die Laune. Stress macht müde Mit gesunder und leichter Ernährung starten Sie besser in den Frühling Stellen Sie gleichzeitig das Rauchen ein, reduzieren Sie den Alkoholkonsum und vermeiden Sie zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten. Wenn Sie sich häufig matt und zerschlagen fühlen, könnte es auch sein, dass Sie zu viel Stress haben oder zu wenig schlafen. Wenn Sie noch voll unter Dampf ins Bett springen und erst spät zur Ruhe kommen, obwohl Sie früh raus müssen, dann fehlt Ihnen die richtige Erholung. Schalten Sie am Abend früher ab!Antriebsarmut, Leistungsschwäche, andauernde Müdigkeit, Blässe und eine erhöhte Infektanfälligkeit können nicht nur mit dem Frühjahr zusammenhängen, sondern auch auf einen Eisenmangel hindeuten. Darunter leiden immerhin fast 40 Prozent aller gebärfähigen Frauen in Deutschland. Ursache ist vor allem die monatliche Menstruation: Damit verlieren die Frauen viel Eisen – denn das wertvolle Mineral steckt hauptsächlich in den roten Blutkörperchen, um Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen zu transportieren.


Die Eisenspeicher rechtzeitig auffüllen
Ein Eisenmangel wird wegen der unspezifischen Symptome häufig lange Zeit nicht bemerkt. Langfristig führt er jedoch zu einem Energieverlust, der die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Betroffen sind neben Frauen öfter auch Jugendliche, Sportler sowie ältere Menschen, die auf Grund abnehmenden Appetits, einseitiger Ernährung oder wegen Gebissproblemen zu wenig eisenhaltige Lebensmittel zu sich nehmen. Zu diesen zählen vor allem mageres Fleisch, Leber, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.Bei Müdigkeit, bleichem Gesicht, blassen Lippen, trockener Haut oder spröden Haaren sollten Sie Ihren Eisenstatus vom Arzt überprüfen lassen. Oder füllen Sie rechtzeitig Ihre Eisenspeicher mit einem Kräuterblutsaft aus der Apotheke auf. Das darin enthaltene Eisen ist mit blutbildenden Vitaminen und Pflanzenstoffen angereichert, die den Stoffwechsel anregen und den Organismus stärken. Zusätzliches Vitamin C im Blut-Saft macht das Spurenelement für den Körper besser verwertbar.





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