Übergewicht hat schwere Folgen
Pflanzenstoffe gegen Krebs
Es ist eine schwerwiegende Tatsache: Normalgewichtige sind in Deutschland Mangelware. Normalgewichtig ist, wer einen Body Mass Index (BMI) von 18,5 bis 24,9 aufweist.
In Europa hat jedoch jeder Dritte einen Body Mass Index über 25 und
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Körpergewicht in kg
---------------------- = BMI
(Körpergröße in m)2
Kids legen massiv zu
Ein internationaler Vergleich von 30.000 Jugendlichen aus 15 Ländern demonstrierte, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika die dicksten Teenager leben. In Litauen sind die Halbwüchsigen am schlanksten, während sich deutsche Mädchen und Jungen gewichtsmäßig im Mittelfeld befinden. Doch jedes sechste Kind in Deutschland ist definitiv zu dick. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Fettsucht ist nahezu doppelt so hoch wie noch vor 20 Jahren. Aus dicken Kindern werden später bekanntlich häufig dicke Erwachsene – Folgeerkrankungen inklusive! Ernährungswissenschaftler der Universität North Carolina sehen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Genuss von Softdrinks und gesüßten Fruchtsäften. In den letzten 40 Jahren nahm die Kalorienzufuhr weltweit um durchschnittlich 74 Kalorien pro Tag zu. Dabei sind 80 % des gesamten Kalorienzuwachses ausschließlich auf süße Getränke zurückzuführen. Die Experten weisen ausdrücklich darauf hin, dass der exzessive Konsum von süßen Getränken und anderen zuckerhaltigen Nahrungsmitteln die Kalorienzufuhr steigert und gleichzeitig die Aufnahme wertvoller Nährstoffe vermindert.
Krebs und Kilos hängen aneinander
Übergewicht ist letztendlich fast immer die Folge einer Fehlernährung. Es steht inzwischen eindeutig fest, dass zwischen Übergewicht und der Entstehung von Krebs ein Zusammenhang existiert. Laut Daten einer aktuellen EU-Analyse sind pro Jahr ca. 37.000 Krebsneuerkrankungen in Europa auf Adipositas und fast ebenso viele auf Übergewicht zurückzuführen. Eine Studie an 900.000 nicht-krebskranken Erwachsenen ergab, dass 14 % aller Krebs-Todesfälle bei Männern bzw. 20 % bei Frauen durch Fettsucht verursacht wurden. Übergewicht begünstigt Krebs an Brust, Gallenblase und Dickdarm. Auch unter Patienten mit Nierenzell- und Bauchspeicheldrüsenkrebs finden sich auffallend viele Übergewichtige. Eine kanadische Studie, die die Daten von ca. 90 000 Frauen auswertete, ergab für übergewichtige Frauen ein doppelt so hohes Krebsrisiko wie für die Normalgewichtigen.
Gesundheit is(s)t gut
EPIC, die weltweit bisher größte wissenschaftliche Studie über die Zusammenhänge zwischen Krebs und Ernährung, kam bislang zu dem Ergebnis, dass sogar bis zu 35 % aller Krebsfälle auf falscher Ernährung beruhen und weist auf die schützende Wirkung von Obst und Gemüse hin. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) plädiert im Rahmen ihrer „5-am-Tag“-Initiative dafür, möglichst 400 Gramm Gemüse und etwa 250 Gramm Obst über den Tag verteilt zu verzehren. Dabei kommt den bioaktiven Pflanzenstoffen, die auch als sekundäre Pflanzenstoffe oder Phytamine bezeichnet werden, zunehmende Bedeutung zu. Definiert werden sekundäre Pflanzenstoffe als natürliche Inhaltsstoffe von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide. Im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen (Kohlenhydrate, Protein und Fett) kommen sie nur in sehr geringen Mengen vor. Bioaktive Pflanzenstoffe mit wertvollen Inhaltsstoffen wie z. B. Carotinoiden und Flavonoiden) können die Krebsentstehung auf fast jeder Entwicklungsstufe hemmend beeinflussen. Sie wirken vorbeugend; das Wachstum eines bestehenden Krebstumors können sie jedoch nicht aufhalten. Nahrungsmittel, denen besonders Krebs hemmende Eigenschaften zugesprochen werden, sind z. B. Kartoffeln, Knoblauch, Beeren, Tomaten und Zitrusfrüchte.
Obst und Gemüse machen den Unterschied
Für den Verbraucher steht demnach der Verzehr von Früchten und Gemüse an erster Stelle, wenn es um eine gesündere Lebensweise geht – und die Erhaltung des Normalgewichtes. Sowohl die DGE als auch die WHO (World Health Organisation) empfehlen ausdrücklich die regelmäßige Aufnahme von bioaktiven Pflanzenstoffen durch eine obst- und gemüsereiche Ernährung. Doch die meisten Bundesbürger (88 %) essen weniger als 250 Gramm Obst und Gemüse pro Tag. Nahrungsergänzungsmittel aus konzentrierten Pflanzensäften mit Vitamin C (z. B. Frutix) leisten hier einen wertvollen Beitrag hinsichtlich der Gesundheitsprävention. Das Pflanzensaftkonzentrat ist frei von Stabilisatoren, Konservierungsmitteln sowie chemischen Zusätzen und enthält einen sehr hohen Gehalt an ernährungsphysiologisch bedeutsamen Bioaktiv-Stoffen. Bereits ein Esslöffel entspricht etwa 200 Gramm von 21 verschiedenen frischen Obst- und Gemüsesorten höchster Qualität. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, kann natürlich kein vollständiger Ersatz für eine gemüse- und obstreiche Ernährung sein, jedoch können damit ein bis zwei Portionen der empfohlenen „5-am-Tag“ ersetzt werden.
Sekundäre Pflanzenstoffe sind nicht nur ein Schutzschild gegen Krebs, sondern stärken darüber hinaus auch das Immunsystem und das Herz; können den Cholesteringehalt senken und zudem Arteriosklerose und Herzkrankheiten vorbeugen.
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