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02.05.08 08:57

Wellness-Techniken gegen Stress: Sechs einfache Entspannungsübungen

Kennen Sie das Gefühl auch, dass man sich zu jeder Tätigkeit zwingen muss ? Oft steckt dahinter ein sogenanntes Burn out Syndrom. Nervosität, Konzentrationsschwäche, chronische Müdigkeit, Angst und Depressionen gehen oft einher mit diesen seelischen und geistigen Störungen. Die Ärzte versuchen meist mit Medikamenten, diese Störungen zu beseitigen. Dabei gibt es eine leicht zu lernende Wellness-Technik, die Ihnen der Ratgeber für Wellness und Gesundheit heute vorstellen möchte: Das Autogene Training.



Sechs einfache Übungen helfen Ihnen, Ihr seelisches Gleichgewicht wiederzufinden und Stress und Herausforderungen in Schule oder Beruf oder Alltag leichter und entspannter zu begegnen.



Begründet wurde das Autogene Training (AT) in den 20er Jahren von dem deutschen Psychiater H.J.Schultz. Schultz gab dieser Wellness-Technik auch seinen Namen. Man kann AT als „ von selbst entstandenes „ Training übersetzen. AT ist im europäischen Raum die meist verbreiteste Entspannungstechnik. Schultz hatte sich lange Zeit mit Hypnose als Forschungsobjekt beschäftigt und aus seinen Erkenntnissen das AT entwickelt.



Die Methode des AT gibt Anleitungen zur Selbstentspannung und wird allgemein methodisch der Psychotherapie zugeordnet. Schultz forderte, dass das Erlernen der Methode nur unter der Anleitung eines erfahrenen Arztes geschehen sollte, da es bei unsachgemässer Unterrichtung zu zum Teil gefährlichen Gesundheitsheitsstörungen kommen kann. Schultz gründete 1955 die
DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ÄRZTLICHE HYPNOSE UND AUTOGENES TRAINING e.V. (DGÄHAT) in Lindau. Sie bildet Ärzte in der Kunst des AT aus.



Es gibt eine Unterstufe im AT, in der man die sechs Grundübungen des AT lernt. Hier werden körperliche Vorgänge beeinflusst.


 



  1. Schwereübung
    Man legt sich ruhig auf den Rücken, entspannt sich mit der Redeformel:
    Ich bin ganz ruhig und entspannt.
    Dann konzentriert man sich auf seinen rechten Arm und sagt langsam und  lautlos:
    Mein rechter Arm ist ganz schwer.
    Diesen Satz wiederholt man sechsmal und man spürt dabei, wie zuerst der Arm und dann der restliche Körper in einen Zustand der Schwerelosigkeit verfällt. Ist einem dieser Zustand am Anfang zu unheimlich, kann man ihn jederzeit durch den Befehl „ Augen auf“ beenden.

  2.  Wärmeübung
    Hier wird wie bei der Schwereübung suggeriert, dass sich der rechte Arm ganz warm anfühlt. Man merkt bei dieser Übung deutlich die Entspannung im ganzen Körper.
  3. Atemübung
    Mit dem autosuggestiven Satz „ Mein Atem ist ganz ruhig“  wir die Atmung reguliert.
  4. Bauchübung
    Bei der Bauchübung konzentriert man sich auf den Oberbauch. Es wird dabei Wärme in diesen Bereich des Körpers gelenkt.
  5. Herzübung
    Bei der Herzübung wird Kontrolle auf den eigenen Herzschlag ausgeübt
  6. Stirnübung
    Bei der Stirnübung wird mit dem Satz „Mein Kopf ist ganz leicht“ versucht, Gedanken, die unkontrolliert umherirren, unter Kontrolle zu bekommen.

Die Übungen dauern meistens eine Stunde und werden meistens in Gruppen geübt. Bei schwierigen Fällen gibt es auch Einzeltherapien.
Die Übungen sollten unter Anleitung eines erfahrenen AT Lehrers erlernt werden. Kurse gibts es viele.


In der Oberstufe konzentriert man sich auf Bilder oder versucht, sich in Szenen hineinzuversetzen und diese real zu erleben. Nur wer die Unterstufe perfekt beherrscht, kann sich an die etwas komplizierteren Techniken der Overstufe heranwagen.


AT kann angewendet werden bei Stress, Muskelverspannungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Hypertonie, Migräne und Asthma.


AT kann jedem, auch nicht kranken Menschen helfen, ihr inneres Gleichgewicht zu finden.


Lesen Sie dazu auch:
Was ist Yoga ? Teil I - Einleitung- Die Welt des YogaWas ist Yoga ? Teil I - Einleitung- Die Welt des Yoga 

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Ihr Raimund Müller, Herausgeber Ratgeber Wellness und Gesundheit.


02.05.08 08:57
Quelle: Raimund Müller

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