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Darmverschluss

Beim Darmverschluss wird der Nahrungsbrei nicht mehr transportiert. Das ist eine lebensbedrohliche Situation, die durch viele Faktoren verursacht werden kann:
Von einem mechanischen Darmverschluss spricht man u. a. dann, wenn ein Darmabschnitt abgeschnürt ist. Das kann z.B. durch Verwachsungen, Verschlingungen, Einstülpungen oder Fremdkörper passieren. Es ist aber auch möglich, dass die Muskulatur des Darms gelähmt oder verkrampft ist. Die häufigste Ursache für einen Verschluss sind jedoch Verwachsungen nach einer OP. Die Symptome sind vielfältig: Je nach Ursache leiden die Betroffenen unter kolikartigen Bauchschmerzen, Erbrechen, einer vermehrten Gasansammlung im Darm oder Dauerschmerzen. Ein Darmverschluss muss schnell und sicher diagnostiziert werden, denn es sterben 10 bis 25 Prozent der Patienten. Der Arzt wird ein Röntgenbild machen. Dann hängt es vom jeweiligen Fall ab, ob operiert wird oder andere Therapien in Frage kommen, z.B. das Absaugen des Darminhaltes mit einer Magensonde.


Weitere Informationen: Darmverschluss



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