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Schwitzen

Schwitzen ist eine lebenswichtige Funktion: Durch Schweißabsonderung reguliert unser Körper den Wärmehaushalt und schützt den Organismus vor Überhitzung. Besteht keine große körperliche oder seelische Belastung, verlieren wir über unsere Schweißdrüsen täglich etwa 200 bis 400 ml Schweiß. Übermäßiges Schwitzen kann aber auch Ursachen haben, die unbedingt einer ärztlichen Kontrolle bedürfen: Frauen schwitzen häufig verstärkt, wenn sie sich in einer hormonellen Umbruchsphase (z. B. in den Wechseljahren) befinden. Auch bestimmte Stoffwechselerkrankungen können eine vermehrte Schweißabsonderung zur Folge haben. Dazu gehören Diabetes und Gicht. Möglich ist auch, dass eine Herz- Kreislauferkrankung oder Tuberkulose vorliegen. Aber auch seelischer Stress, Alkohol und Nikotin können die Produktion auf Touren bringen. Sollten Sie des Öfteren damit zu kämpfen haben, lassen Sie die Ursache abklären. Die Behandlung richtet sich dann nach dem Auslöser.

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