Allergie - Ein immer brisanteres Thema
Allergische Erkrankungen sind vor allem in den Industrieländern auf dem Vormarsch. 10 bis 15 % der Bevölkerung leidet an der häufigsten Allergieart, dem Heuschnupfen, während dieser in den Entwicklungsländern nahezu unbekannt ist.
Was ist eine Allergie? Unter Allergie wird eine veränderte, d.h. meist eine überschießende, krank machende Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf körperfremde Substanzen, die als Allergene bezeichnet werden, verstanden. Die Neigung, allergisch zu reagieren, ist z.T. in den Genen festgeschrieben. Allergien treten daher familiär gehäuft auf und zeigen sich oft schon im Kindesalter z.B. als atopisches Ekzem oder allergische Rhinitis (Heuschnupfen). Allergien können aber auch in jedem Lebensalter auftreten.
Ein anaphylaktischer Schock ist ein lebensbedrohliches Ereignis und erfordert sofortige Hilfe durch einen Notarzt.
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