Medikamentöse Maßnahmen:
Wichtig ist vor allem ein frühzeitiger Behandlungsbeginn, da sich ein Fußpilz auf andere Hautareale oder Nägel ausbreiten kann. Eine ausgedehnte Pilzerkrankung ist ungleich schwieriger und langwieriger zu behandeln als im Anfangsstadium. Sind Nägel oder Haare betroffen, muss die Behandlung durch einen Arzt erfolgen. Als Medikamente eignen sich sog. Breitspektrumantimykotika wie Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin, die als Creme, Lösung, Puder oder Spray erhältlich sind und äußerlich aufgetragen werden. Bifonazol hat den Vorteil, das es nur einmal täglich angewendet werden muss. Zur kompletten Heilung ist eine ausreichende Behandlungsdauer erforderlich, d.h. die Behandlung sollte noch etwa zwei Wochen nach Abklingen der Beschwerden fortgeführt werden, um Rückfälle zu vermeiden.
Socken sollten möglichst heiß oder mit Chlorbleiche gewaschen werden, Schuhe kann man mit einem Desinfektionsspray aussprühen, anschließend müssen sie allerdings ausreichend gelüftet werden.
Wichtige Hinweise:
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker bei der Auswahl und Anwendung des Medikaments beraten und beachten Sie die Gebrauchsinformation!
Diabetiker, Personen mit krankheits- oder medikamentös bedingter Abwehrschwäche oder Personen mit Durchblutungsstörungen der Beine müssen eine Pilzerkrankung ernst nehmen und sollten sich in ärztliche Behandlung begeben!
