Pech gehabt? Das P.E.C.H. Schema hilft!
Die Abkürzung PECH steht für:
- P wie Pause: sportliche Betätigung sofort unterbrechen
- E wie Eis: durch Kälteanwendung lässt sich das Ausmaß einer Schwellung und Blutergüsse in der betroffenen Region verringern. Dazu gibt man Leitungswasser in eine Wanne und kühlt es durch Zugabe von Eiswürfeln ab. Die richtige Temperatur (etwa 1°) ist erreicht, wenn die Eiswürfel gerade geschmolzen sind. Eine ausreichend breite elastische Binde und einen Schwamm mit dem kalten Wasser tränken.
- C wie Compression: der Schwamm wird auf die verletzte Stelle gelegt und die Binde großflächig mit leichtem Druck angelegt. Nach etwa 20 Minuten Verband abnehmen, nach 5 Minuten Pause frisch gekühlt wieder anlegen. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die verletzte Stelle nicht mehr heiß ist.
- H wie Hochlagerung: während der Kühlung betroffenen Körperteil hoch lagern
Anschließend kann ein entzündungshemmendes Sportgel oder -salbe aufgetragen werden. Geeignete Wirkstoffe sind Diclofenac, Ibuprofen, Cholinstearat oder Dimethylsulfoxid. Es gibt aber auch wirksame pflanzliche oder homöopatische Mittel aus Arnika oder Beinwell. Mit Heparinsalben können Blutergüsse schneller zum Verschwinden gebracht werden. Enzympräparate sollen die Verletzungsfolgen schneller abklingen lassen. Gegen starke Schmerzen helfen Schmerzmittel.
Wichtig ist die anschließende Schonung des verletzten Bereichs, bei verletzten Gelenken kann das Ruhigstellen mit einer elastischen Binde hilfreich sein. Sie darf aber nicht zu fest gewickelt werden, damit die Blutzufuhr nicht eingeschränkt wird. Nach spätestens 2 Tagen sollten die Beschwerden so weit abgeklungen sein, dass das betroffene Körperteil wieder vorsichtig belastet werden kann.
