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Medikamentöse Maßnahmen

Schlafmittel auf pflanzlicher Basis, z.B. Präparate aus Baldrianwurzel, Hopfen, Melisse, wirken beruhigend und können die Einschlafbereitschaft fördern. Sie beeinträchtigen die Schlafqualität nicht und führen in der Regel nicht zu nachfolgender Tagesmüdigkeit. Schlafmittel, die die Anthistaminika Doxylamin oder Diphenhydramin enthalten, erzwingen den Schlaf und beeinträchtigen die Schlafqualität. Daher kann es, vor allem wenn die Medikamente zu spät am Abend eingenommen werden, zu nachfolgender Tagesmüdigkeit mit eingeschränkter R eaktionsfähigkeit kommen. Dies gilt in verstärktem Maß, wenn zusätzlich Alkohol konsumiert wird. Die Anwendung sollte daher nur in Ausnahmefällen erfolgen, sie sollten auch die Möglichkeit haben, sich vollkommen ausschlafen zu können.

Wichtige Hinweise:
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker bei der Auswahl und Anwendung des Medikaments beraten und beachten Sie die Gebrauchsinformation!

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!

Nicht bei Kindern anwenden!

Antihistaminika dürfen bei verschiedenen Erkrankungen (z.B. Glaukom, Asthma, Magen- oder Darmgeschwüre usw.) nicht eingenommen werden oder vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker ob diese Medikamente für sie geeignet wären, wenn sie andere Krankheiten haben oder Medikamente nehmen!

Antihistaminika machen schläfrig und können die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit herabsetzten. Dadurch kann die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Während der Behandlung sollte auf Alkohol verzichtet werden, da die Wirkung in nicht vorhersehbarer Weise verändert oder verstärkt werden kann.