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Wichtige Hinweise bei der Auswahl des richtigen Schmerzmittels:

Für die Selbstmedikation steht eine große Anzahl von Schmerzmitteln zur Verfügung, wobei keines für alle Schmerzarten oder alle Personen passt.

Lassen Sie sich bei der Auswahl und Anwendung von Ihrem Apotheker oder Arzt beraten und beachten Sie die Packungsbeilage! Dies gilt insbesondere für Personen mit Begleiterkrankungen, wie z.B. Asthmatiker, Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen, Personen mit Magen- oder Darmgeschwüren, Diabetiker und Patienten, die Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen müssen. Schmerzen während Schwangerschaft oder Stillzeit sollten generell nicht ohne Anraten des Arztes mit Schmerzmitteln behandelt werden! Schmerzmittel sollten nicht ohne ärztliche Anordnung über längere Zeit oder in höheren Dosen eingenommen werden!

Ein langdauernde Einnahme kann zu Kopfschmerzen (Analgetika-Kopfschmerz) führen und die Nieren und/oder Leber schädigen.

  • Schmerz- und entzündungshemmende, fiebersenkende Mittel: Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Weidenrindenextrakte Durch die entzündungshemmende Wirkung sind sie auch gut bei rheumatischen Schmerzen, Zahnschmerzen und Schmerzen nach stumpfen Verletzungen, wie z.B. Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen, einsetzbar. Mit Ibuprofen als Wirkstoff sind auch Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung im Handel. Acetylsalicylsäurehaltige Präparate und Präparate aus Weidenrinde sollten nicht ohne Anraten des Arztes bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden! Ibuprofen dagegen gibt es in einer Zubereitung, die eine Anwendung bei Säuglingen ab 6 Monaten erlaubt.
  • schmerzhemmende und fiebersenkende Mittel: Paracetamol, Phenazon und Propyphenazon: Diesen Schmerzmitteln fehlt die entzündungshemmende Komponente, dafür wirken sie aber weniger reizend auf den Magen- und Darmtrakt als die Schmerzmittel der 1. Gruppe. Paracetamol ist das Fieber- und Schmerzmittel im Kindesalter schlechthin, es ist in den passenden Dosierungen für jedes Alter erhältlich. Die korrekte Dosierung ist in jedem Fall einzuhalten, da Paracetamol sonst schwere Leberstörungen verursachen kann.
  • Kombinationen: Einige Fertigarzneimittel enthalten Kombinationen der Schmerzmittel, z.T. mit Coffein. Der Wert dieser Kombinationen wird sehr kontrovers beurteilt und es ist sinnvoll, sich hier individuell beraten zu lassen.