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Was bedeutet Bronchialasthma?

Als Asthma bronchiale wird eine entzündliche Erkrankung der Atemwege bezeichnet, wobei die Verzweigungen der Luftröhre (Bronchien) besonders empfindlich reagieren und sich stark verengen (Hyperreagibilität), was zu wechselnder Atemnot führt. Auffällig sind laute Atemgeräusche, auch als Giemen bezeichnet. Hinzu kommt ein zäher, glasiger Auswurf. Der Arzt unterscheidet nach der Ursache und dem Schweregrad verschiedene Formen der Asthmakrankheit.

Das exogen allergische Asthma wird durch Allergene ausgelöst und tritt meist schon in der Kindheit auf. Oft gab es in der Vorgeschichte einen Heuschnupfen, der später durch einen "Etagenwechsel" zum Asthma wurde.

Das endogene Asthma dominiert bei Erwachsenen. Auch hier können bestimmte Schadstoffe eine Ursache darstellen oder die Erkrankungsschübe begünstigen. Diese beiden Formen sind die wichtigsten Asthmaarten. Man kennt aber auch ein "Anstrengungsasthma" bei besonderer Belastung. Das ist für Urlaubsaktivitäten von besonderer Bedeutung. Neben ausgesprochenen seltenen Unterformen sollte man auch an das durch Schmerzmittel bedingte Asthma (Analgetika-Asthma) denken, da diese Störung beim Anwenden von entzündungshemmenden Schmerzmitteln auftreten kann.

Bei Herzkrankheiten kann eine andere Form der Atemnot, das Herzasthma (Asthma cardiale) auftreten, das aber nicht s mit den hier beschriebenen Formen zu tun hat.