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Hände weg von der Spritze?

Reiseimpfungen in der Schwangerschaft sollten stets sehr sorgsam abgewogen und mit Spezialisten erörtert werden. Die üblichen Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung, Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Meningitis sowie die Gabe von Blutprodukten mit speziellen Abwehrstoffen (passive Immunisierung) gegen Hepatitis A oder die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) sind ohne Bedenken möglich. Eine Gelbfieber- Impfung sollte erst nach der 12. Schwangerschaftswoche verabreicht werden, wenn es nicht zwingende Gründe für eine frühere Impfung gibt. Impfungen gegen Röteln, Mumps, Masern und Tuberkulose mit sogenannten Lebendimpfstoffen, also abgewandelten oder abgeschwächten Erregern, dürfen während der Schwangerschaft nicht angewandt werden.