Ratgeber Wellness und Gesundheit
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Allgemein Ab wann bestehen Risiken? Höhenkrankheit vorbeugen? Medizinische Behandlung? Tipp Was kann man selbst tun? Wie äußert sich die Höhenkrankheit?

Ab wann bestehen Risiken?

Die Reizschwelle für die Höhenanpassung liegt beim Gesunden im Bereich von etwa 2.500 - 2.700 Metern über dem Meeresspiegel. Unterhalb dieser Marke ist die Gefahr einer Höhenkrankheit relativ gering. Über 2.500 Meter hat der untrainierte Organismus durchaus einige Probleme zu bewältigen: Niedrigere Sauerstoffkonzentration (in 5.500 Metern Höhe beträgt er nur noch die Hälfte des normalen Sauerstoffpartialdrucks in der Atemluft!), Kälte, intensivere Sonnenstrahlung, meist starke körperliche Anstrengung u.ä. Die wichtigste Ursache für die Höhenkrankheit ist der geringe Sauerstoffgehalt der Luft.

Entscheidend ist übrigens nicht der Spitzenwert, den ein Höhenjäger am Tage kurzzeitig erreichte. Für den Organismus und seine Anpassung ist interessanterweise die "Schlafhöhe" das Wichtigere, also die Höhe der Übernachtungsstelle. Es gibt auch starke individuelle Schwankungen in der Höhenfestigkeit. Wenn einigen Teilnehmern einer Wander- oder Bergsteigergruppe die konkrete Höhe absolut nichts ausmacht, heißt das nicht, dass andere nicht darunter zu leiden haben.