Wie äußert sich die Höhenkrankheit?
Bei einem zu raschen Aufstieg im Höhen über etwa 2.500 Meter kann es zu Kopfschmerzen, Atemnot (rasche Atemzüge), Herzjagen, Schwächegefühl, Müdigkeit am Tage und Schlafstörungen bei Nacht, Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Leistungsabfall u.ä. kommen. Etwas 29% aller Menschen entwickeln, wenn sie innerhalb einer Tages diese Höhe erreichen, Symptome der Höhenkrankheit. Die Beschwerden klingen nach einigen Tagen ab. Diese Form der Höhenkrankheit (akute) ist die Häufigste.
Die schwerste Form der Höhenkrankheit, die akute Bergkrankheit, führt zu Flüssigkeitseinlagerung in die Lungen (Lungenödem) und dadurch zu Atemnot, gurgelndem Atemgeräusch und sehr schnellem Leistungsabfall. Es kann auch ein Anschwellen des Gehirns durch Flüssigkeitseinlagerung (Hirnödem) auftreten, das unterschiedliche Folgen im Nervensystem bewirkt. Lungenödem und Hirnödem sind die gefürchtetsten Komplikationen in großer Höhe. Es besteht Lebensgefahr!
Bereits in relativ niedrigern Höhen (ab etwa 2.700 Metern, häufig ab 5.000 Metern) beobachtet man auch gehäufte Blutungen in die Netzhaut des Auges, die jedoch meist nicht erkannt werden und folgenlos abheilen. Oft kommen in großer Höhe auch Kälteschäden hinzu.
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