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Was kann man gegen die Reisekrankheit tun?

Muss man auf alle Reisen verzichten? Nein, diese Forderung wäre zu brutal. Man kann sich, wenn man um diese Empfindlichkeit weiß, durchaus davor schützen. Zumindest in vielen Fällen, immer gelingt das trotzdem nicht.

  1. Wählen Sie das für Sie verträglichste Verkehrsmittel. In Flugzeugen ist die Reisekrankheit meist geringer als auf Schiffen, in Autos häufiger als bei Bahnreisen.
  2. Wählen Sie möglichst einen optimalen Sitzplatz. Im Bus sind das die vorderen Sitze, im Schiff in der Mitte, im Auto der Fahrer- oder Beifahrersitz (Beifahrern wird öfter schlecht als dem Fahrer!) und im Flugzeug die Sitzreihen in Höhe der Tragflächen.
  3. Falls möglich: Bevorzugen Sie eine liegende oder halbliegende Position (zurückgestellte Sitzlehnen).
  4. Vermeiden Sie es, in der Phase der beginnenden Übelkeit zu lesen (auch nicht die Autokarte).
  5. Blicken Sie bei Schiffsreisen nicht auf die Wasserfläche, sondern schauen Sie möglichst in einem Winkel von etwa 45 Grad über den Horizont.
  6. Vermeiden Sie Alkohol und zu reichliches Essen. Besser sind häufigere kleine Mahlzeiten.
  7. Halten Sie sich bei Schiffsreisen bevorzugt auf Deck an der frischen Luft auf. Auch im Auto sollten Sie für viel Frischluft sorgen.
  8. Kauen Sie einen Kaugummi, Apfel o.ä.
  9. Bemühen Sie sich bewusst, möglichst ruhig und entspannt zu bleiben.
  10. Informationen zur Behandlung mit Arzneimitteln finden Sie unter Reiseübelkeit.
    Lassen Sie sich jedoch immer von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es in bestimmten Fällen zu ungewollten Nebenwirkungen kommen kann!

Hinweis:
Einmal seekrank heißt nicht immer seekrank! Es kann durchaus sein, dass man eine nächste Reise ohne Probleme erlebt.
Weitere Informationen finden Sie auch unter Reiseübelkeit...