Seekrankheit als Seh-Krankheit Kinetosen vergällen die Reisefreude
Viele Reisende haben Angst vor der Reisekrankheit, der sogenannten Kinetose. Sie tritt vor allem als Seekrankheit auf, kann aber auch bei Flügen, Autofahrten u.ä. plagen. Im Vordergrund stehen hochgradige Übelkeit, Schwindel, Schweißausbruch und Brechreiz, der oft in ein nahezu unstillbares Erbrechen führt ("Neptun opfern!"). Bei den modernen Flugzeugen spielen die Kinetosen kaum noch eine Rolle. Zum Erbrechen kann es allenfalls bei sehr starken Turbulenzen kommen. Diese Kurzzeit-Probleme bedürfen zumeist keiner speziellen Vorbeugung oder Therapie. Anders ist das bei Schiffsreisen. Hier sind Kinetosen (daher "Seekrankheit") keine Seltenheit. Empfindliche Personen klagen oft auch bei langen Auto- oder Busreisen über Übelkeit und Brechneigung.
Zum anderen: Die früher so gefürchteten Kinetosen, also die "Reiseübelkeit", spielen in den modernen Maschinen kaum noch eine Rolle, so dass die berühmten Tüten meist unbenutzt bleiben. Dafür nehmen die Fälle von krankhafter Flugangst deutlich zu, vor allem nach den Anschlägen vom September 2001. Fliegen ist die schnellstmögliche und durchaus bequeme Reisemöglichkeit vor allem für Fernreisen. Man sollte aber den bekannten Risiken vorbeugend begegnen - wozu im Folgenden einige Hinweise gege-ben werden.
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