Ein Hoch auf die Tiefe - Gefahren beim Tauchen
Kristallklares Wasser, angenehme Wärme, entspannende Ruhe, unbeschreibliche Vielfalt von Leben und Formen: Glaubt man enthusiastischen Sporttauchern, so gibt es nichts Schöneres als die vielgestaltige Unterwasserwelt. Übereinstimmende Ansicht: Wer einmal diesem Urlaubshobby nachging, tut es immer wieder. Dafür spricht auch die stets wachsende Zahl der Tauchsportler (in Deutschland sind es mindestens 50 000) und der Boom von Tauchschulen an den südlichen Stränden.
Der "Schnorchler" wird sich den oberflächlichen Eindrücken sicher ohne besondere Warnungen hingeben können.
Anders ist es jedoch bei den "richtigen" Tauchgängen, die bei allen genannten Vorzügen nicht ohne gesundheitliche Risiken sind. Sie resultieren nach Experteneinschätzung aus dem von der Tauchtiefe abhängigen höheren Umgebungsdruck, der unphysiologischen Pressluftatmung, durch Gefahren von Lebewesen und Bedingungen unter Wasser.
Bei allem Spaß an diesem Urlaubsvergnügen muss man davon ausgehen, dass sich der Mensch dabei in einem für ihn unphysiologischen, "lebensfeindlichen" Milieu aufhält. Das bedeutet für den Organismus der Taucher eine erhebliche Belastung.
|