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Was kennzeichnet die FSME?

Auch hierbei handelt es sich um eine Erkrankung durch spezielle Viren, die die Hirnhäute (Meningen, daher meningo-) und das Gehirn (Encephalon, daher Enzephalitis) befallen und dort zu schweren Entzündungen und Gewebezerstörungen führen.
Die Besonderheit: Wirte für das krankmachende Virus und Krankheitsüberträger sind Zecken.
Mit dem Biss infizierter Zecken gelangen die Viren durch die Haut in den menschlichen Organismus und breiten sich dort aus. 4 bis etwa 20 Tage nach dem Zeckenbiss kommt es bei einer stattgefundenen Infektion zu plötzlichem Fieber und heftigen Kopf- und Gliederschmerz. Die Beschwerden klingen zunächst wieder ab, so dass man den Zeckenbiss leichtfertig als ungefährlich ansieht. Doch dieses Zocken mit dem Glück kann sich rächen. Nach etwa 10 Tagen kommt es zu einem zweiten Krankheitsschub mit Übelkeit, Erbrechen, sehr starken Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Bewusstseinstrübung. Hinzu können Bewegungsstörungen, Zittern (Tremor), Krämpfe, Schluckauf, Sehstörungen, Lähmungen u.a.m. kommen. Die Krankheit dauert 2-4 Wochen. Es können aber durchaus Spätschäden zurückbleiben.
In Deutschland werden zwischen 60 und 120 FSME-Erkrankungen pro Jahr registriert.