Giftspinnen
Giftspinnen sind weltweit verbreitet, besonders bedeutsam sind sie bei Reisen nach Süd- und Mittelamerika, im Süden der USA und in den Mittelmeerländern. Es gibt sehr viele verschiedene Arten. In den USA kennt man 60 Spinnenarten, von denen Bisse an Menschen bekannt wurden. Gefürchtet sind vor allem die Vogelspinnen (obwohl die meisten in den USA ungiftig sind) und die "Schwarze Witwe". Sehr selten kann es sogar zu Todesfällen - vor allem bei Kindern - kommen.
Wenige Minuten nach dem Biss kann es bereits zu starken Schmerzen an der Bissstelle kommen. Die Reaktionen des Körpers hängen - wie auch bei den Schlangen - von der Giftwirkung der konkreten Spinnenart ab. Es sind Hautveränderungen, Muskelschwäche, Lähmungen, Gewebsuntergänge u.ä. mehr beschrieben.
- Wie kann man sich schützen?
Greifen Sie nie ohne Sichtkontakt in gefüllte Obstschalen, Tüten, Kartons u.ä., da Spinnen dunkle Verstecke lieben - Nutzen Sie abends im dunklen Ecken Taschenlampen
- Legen Sie Kleidung und Schuhe nicht um Dunklen auf den Boden und ziehen Sie diese nicht unkontrolliert an
Bei einem Spinnenbiss mit den beschriebenen Lokalreaktionen sollte unbedingt ein erfahrener Arzt konsultiert werden.
Im Allgemeinen kann man jedoch einschätzen, dass die Gefahren durch Spinnen für Touristen recht gering sind.
