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Wie behandelt man eine Hepatitis A?

Eine spezielle Therapie gibt es nicht. In den allermeisten Fällen heilt die Krankheit - spätestens nach einem Jahr - folgenlos aus.
Die früher empfohlene "Leberschonkost" bzw. "Leberdiät" ist sinnlos. Man kann als Hepatitis-A-Patient alles essen, wenn es nicht im Übermaß erfolgt. Kohlenhydratreiche Nahrung wird allerdings am besten vertragen. Zu fettreich sollte die Kost nicht sein. Wenn die Krankheit allerdings fortschreitet, kann eine besondere Ernährung (wenig Fett und wenig Eiweiß) vom Arzt angeordnet werden. Vitamine aus der obst- und gemüsereichen Kost oder als Vitaminpräparate sind für die Leber stets eine nützliche Unterstützung.
Unbedingt verboten ist das Lebergift Alkohol!
Auch vor der unkontrollierten Einnahme von (freiverkäuflichen) Arzneimitteln muss gewarnt werden, da die meisten den Leberstoffwechsel belasten. Hierbei sollten Sie unbedingt den Arzt oder Apotheker befragen.
Da Leberkranke oft sehr unter Müdigkeit leiden, ist zu ausreichendem Schlaf und körperlicher Schonung zu raten.
Für Sonderfälle sehr schwerer Verläufe oder zusätzlicher Risiken gibt es auch eine sogenannte passive Immunisierung mit einem Impfstoff, der bereits Abwehrstoffe gegen Hepatitis-A-Erreger enthält. Er kann innerhalb von 14 Tagen nach der Ansteckung verabreicht werden und verhindert dann die Erkrankung. Das ist jedoch nur in besonderen Fällen zu erwägen, da ja - wie oben gesagt - die Erkrankung zumeist harmlos verläuft.

Wichtiger Hinweis!
Bitte beachten Sie, dass hier über die Hepatitis A informiert wird, nicht über die weitaus gefährlicheren Hepatitisformen B bzw. C. Das für die Hepatitis A Gesagte gilt für diese anderen Erkrankungsvarianten nicht! (Details siehe unter Hepatitis B)