Woran erkennt man die Erkrankung?
Die frühen Symptome der Hepatitis B sind wie auch bei der Hepatitis A eher uncharakteristisch und vieldeutig. Anfangs führt die Infektion A zu allgemeinen Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Fieber, Druckgefühl im Oberbauch, Stimmungsschwankungen, Hautjucken und auch zu einer Gelbsucht führen. Bei 10 bis 15 Prozent der Patienten treten akute Gelenkbeschwerden auf. Fieber kann auftreten, allerdings seltener als bei den Patienten mit einer A-Hepatitis.
Beim Fortschreiten der Erkrankung können zahlreiche weitere Beschwerden auftreten, z.B. Hautveränderungen, genereller Juckreiz, Rötung der Handflächen, Blutungen, Schwellungen der Knöchelregion, Blutdruckabfall, Herzbeschwerden und vieles andere mehr.
Bei jedem dritten bis vierten Hepatitispatienten kommt es zu einer Gelbsucht, die man an der gelblichen Verfärbung des Augapfels und der Haut bzw. Schleimhäute erkennen kann. Sie wird dadurch hervorgerufen, dass die geschädigte Leber nicht mehr in notwendigem Maße den Blutfarbstoff aus angestorbenen roten Blutkörperchen abbauen und als Gallebestandteil ausscheiden kann, wodurch es zu einem Anstieg dieses sogenannten Bilirubins im Blut und im Gewebe kommt. Nach etwa einem Monat ist die Gelbsucht abgeklungen.
Wichtig zu wissen ist jedoch: Eine Hepatitis B kann auch bestehen, wenn keine Gelbsucht auftritt.
