Wie äußert sich eine Meningitis?
Bakterien (vor allem Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae B) oder Viren können über die Blut- bzw. Lymphbahn an die Hirnhäute gelangen und dort eine Entzündung auslösen. Bakterien bilden dann sogar Eiterschichten um die Hirnhaut (eitrige Meningitis).
Kennzeichen sind deutliche Nackensteife, starker Kopfschmerz, Erbrechen und hohes Fieber. Die Krankheitszeichen treten sehr rasch auf (innerhalb von 24 Stunden) und führen zu schweren allgemeinen Krankheitserscheinungen wie Verwirrtheit,Schläfrigkeit, Krampfanfällen, Teilnahmslosigkeit u.a.m. Um es klar zu sagen: Nicht jeder Kopfschmerz mit Fieber ist eine Meningitis im eigentlichen Sinne. Bei fast allen Infektionskrankheiten treten Reizungen der Hirnhäute auf. Die speziellen Erreger stellen jedoch eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar, daher müssen derartige schwere Krankheitszeichen (vor allem bei Kindern!) sehr ernstgenommen werden.
