die eine Erkrankung der > Venen begünstigen, sind vor allem falsche Ernährung und > Übergewicht: die ballaststoffarme Kost in den Industrienationen führt zu schlechter Verdauung und Verstopfung. Das drückt ebenso wie Übergewicht buchstäblich auf die Venen und erschwert den venösen Blutfluss insbesondere in den Beinen. Dicke bewegen sich auch nicht so viel wie schlanke Menschen - dadurch kommt bei ihnen zusätzlich noch der Bewegungsmangel als ein weiterer Hauptrisikofaktor für Venenerkrankungen hinzu: Nur viel Bewegung, besonders der Beine, lässt die > Muskelpumpe richtig funktionieren. Deshalb kann auch der Beruf ein Risikofaktor sein: Lastwagenfahrer, Büroangestellte und Menschen, die bei Ihrer Arbeit lange Zeit fast unbeweglich sitzen oder stehen müssen, erkranken überdurchschnittlich häufig an Venenleiden. Während sich diese venenbelastende Lebensweise bei manchem durchaus verringern oder sogar völlig vermeiden lässt - durch faser- und ballaststoffreiche Ernährung, Gewichtsabnahme und Ausgleichssport -, ist die Erbanlage zu schwaches Bindegewebe nicht zu beeinflussen:
- Venenerkrankung in der Familie (Veranlagung) - höheres Lebensalter - bei Frauen: > Schwangerschaft, Einnahme der > “Pille“ - > Übergewicht - ballaststoffarme Ernährung - Berufe mit vorwiegend sitzender oder stehender Tätigkeit - lange Flugreisen - Tragen einschnürender > Schuhe und Strümpfe - allgemeiner > Bewegungsmangel - > Wärmeeinwirkung
Frauen und Männer, deren Eltern venenkrank sind, haben rein statistisch ein höheres Risiko, ebenfalls eine Venenerkrankung zu entwickeln, als Menschen mit venengesunden Eltern. Auch Geschlecht und Alter spielen eine Rolle für die Venen: Beschwerden wegen "Venenschwäche" sind bei Frauen viermal häufiger, als bei Männern. Und für Frauen ist auch eine Schwangerschaft ein Risikofaktor, wie auch die Einnahme von Hormonpräparaten. |