Kieselerde und Pickel sind von gestern

Gegen Pickel kann Kieselerde helfen.

Diese Situation kennt wohl fast jeder: Man hat ein wichtiges Date und ausgerechnet jetzt prangen ein paar Pickel mitten im Gesicht! Kieselerde kann helfen, derartigen unerwünschten Hauterscheinungen vorzubeugen.

Kieselerde besteht zu etwa 80 % aus Kieselsäure, Kieselsäuren wiederum sind die Sauerstoffsäuren des Spurenelementes Silicium. Silicium ist in jeder Körperzelle vorhanden und erfüllt dort wichtige Aufgaben im Bindegewebs- und Skelett-Stoffwechsel. Silicium ist hilfreich bei Rötungen und Pickeln, insbesondere dann, wenn es kurmäßig über mehrere Monate eingenommen wird. Dadurch können Hautunreinheiten schneller abheilen sowie die Poren deutlich verfeinert werden.

Narben setzen die Seele unter Druck

Die häufigste Hautkrankheit in den Industrienationen ist Akne. 70% bis nahezu 90% aller Jugendlichen leiden – mehr oder weniger – darunter. Bei Männern ist die Akne häufig stärker ausgeprägt. Bei 2% bis 7% der Aknepatienten wird eine zumindest zeitweise schwere Akne mit Narbenbildung diagnostiziert. Bei  10% kann die Akne über das 25. bis zum 40. Lebensjahr hinaus bestehen bleiben.

Durch Manipulation an der entzündeten Haut und nach dem Abheilen der Knoten können Narben zurückbleiben. Die enorme psychische Belastung, die durch schwere Akne entstehen kann, darf gerade in der schwierigen Phase der Pubertät nicht unterschätzt werden.

Glatte Haut mit Nebenwirkung

Bei milder Akne werden meist Salben verwendet (Benzoylperoxid, Tretinoin, Antibiotika). Bei schwereren Formen kommen eher orale Antibiotika zum Einsatz. Bei Frauen kann auch eine bestimmte „Pille“ die Akne zur Abheilung bringen. In besonders schweren Fällen wird Akne mit Isotretinoin behandelt.

Das Mittel kann jedoch schwere Nebenwirkungen zur Folge haben: Es ist extrem Frucht schädigend und darf daher unter keinen Umständen während einer Schwangerschaft gegeben werden. Nach Beendigung der Therapie muss eine Schwangerschaft unbedingt mindestens einen Monat lang – besser sechs Monate – vermieden werden.

Silicium statt Akne

Die Verwendung von Silicium ist dagegen nebenwirkungsfrei und wird auf Grund der guten Erfahrung zunehmend bei der Behandlung von Akne eingesetzt.

Silicium ist vor allem in pflanzlicher Nahrung enthalten; Zwiebeln und rote Rüben haben den höchsten Siliciumgehalt. Auch Getreideprodukte wie Roggen, Hirse, Hafer, Weizen sind ebenso wie Kartoffeln reich an Silicium. Vollkornprodukte sollten bevorzugt verzehrt werden, da Silicium in den Randschichten des Getreidekorns sitzt.

Auch Naturprodukte aus den gemahlenen Schalen der Kieselalge liefern Silicium, das optimal vom Körper aufgenommen wird und sehr gut verträglich ist.

Quelle: Martina Hartmann

Foto: © Lars Zahner – Fotolia.com

RWG Redaktion

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