Das tägliche Gläschen zu viel

Ein Glas Rotwein mit Trauben

Alkohol verursacht 30 bis 50 Prozent aller Lebererkrankungen in der westlichen Welt. Es muss kein Vollrausch sein, der die Leber schädigt. Wenig aber regelmäßig konsumierter Alkohol bedeutet eine Belastung. Ein Wirkstoff aus der Mariendistel schützt die beanspruchten Leberzellen.

„Ihre Leberwerte sind leicht erhöht“, als Peter H. (38) diese Worte von seinem Arzt zu hören bekommt, trifft ihn das unerwartet. „Leberprobleme? Ich? Das kann sich nur um einen Irrtum handeln, war das erste was ich dachte“, erinnert sich der IT-Fachmann. „Schließlich bin ich ja kein Alkoholiker. Klar, ich trinke ganz gern täglich am Abend ein bis zwei Gläschen, aber das war’s dann auch schon.“

Wenn die Leber überlastet ist

Peters Meinung teilen viele, die sich damit auseinandersetzen müssen, dass ihre Leber nicht so in Ordnung ist, wie sie sein sollte. Und wie er müssen sie sich eines Besseren belehren lassen. Alkohol ist für die Leber ab einer bestimmten über Jahre täglich zugeführten Menge giftig. Der Grund: In der Leber wird Alkohol normalerweise von einem bestimmten Enzym abgebaut. Wird dieses Enzym überlastet, schalten sich andere abbauende Stoffwechselwege in die Alkoholverarbeitung ein.

Diese verbrauchen bei ihrer Arbeit mehr Sauerstoff, der der Leber bei der Erfüllung ihrer anderen Aufgaben fehlt. Leberzellen werden anfälliger für schädigende Giftstoffe. Trinken wir selten Alkohol, regeneriert sich die Leber gut. Täglicher Alkoholkonsum schädigt sie so sehr, dass die Folgen von einer Fettleber über alkoholisch bedingte Leberentzündungen (Hepatitis) bis hin zur Leberzirrhose reichen.

Schadstoffe aus der Umwelt sind Gift für die Leber

Wer keinen oder selten Alkohol trinkt, ist vor einer Schädigung seiner Leber nicht gefeit. Umweltgifte, Nahrungsmittelzusätze oder Medikamente belasten das Organ. „Dass meine Leber so viel Stress hat, war mir vor meinem Arztbesuch gar nicht klar“, gibt Peter zu. „Doch jetzt tue ich etwas dafür, um sie zu entlasten.“ So ganz will Peter dem Alkohol zwar nicht abschwören, aber das „tägliche Gläschen“ hat er auf die Wochenenden begrenzt.

Darüber hinaus unterstützt er seine Leber durch regelmäßige Kuren mit einem Naturarzneimittel in Kapselform (rezeptfrei in Apotheken erhältlich), das aus Extrakten der Mariendistelfrüchte gewonnen wird. Der darin enthaltene Wirkstoff Silymarin verhindert, dass Gifte in die Leberzellen eindringen können. Darüber hinaus erhöht Silymarin die Selbstheilungskräfte der Leber.

Umstellung der Essgewohnheiten

„Zusätzlich zu diesen Kuren habe ich auch meine Ernährung umgestellt. Und diese Kombination hat Wirkung gezeigt. Beim letzten Gesundheits-Check waren meine Leberwerte glücklicherweise wieder voll im Normbereich“, berichtet Peter erleichtert.

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RWG Redaktion

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