Mate-Tee – ein wahrer Gesundheitscocktail

Mate-Blätter haben viele gesunde Inhaltsstoffe.

Wissenschaftliche Erkenntnisse erklären alte Überlieferungen über den „Trank der Götter“: Bei den Ureinwohnern Südamerikas hat das Volksgetränk Mate eine alte Tradition. Das beweisen die Beschreibungen „Grünes Gold der Indios“ oder „Trank der Götter“, wie seine Erfinder Mate-Tee nennen.

Einer Legende nach übergab ein Gott den Guarani-Indianern die Pflanze und das Rezept zur Aufbereitung der Blätter. Das war vor 1000 Jahren. Seitdem trinken Millionen von Südamerikanern täglich Mate-Tee. In Brasilien, Argentinien, Paraguay oder Uruguay trinken die Menschen ihn in rauen Mengen: Feldarbeiter trinken Mate-Tee gegen Erschöpfung und Hitze. In Diskussionsrunden schätzen Experten vor allem seine inspirierende und entspannende Wirkung.

Magische Kräfte

Die südamerikanische Volksmedizin schreibt dem Mate-Tee magische Kräfte zu. Mate wirkt als Heilkraut bei Hungergefühl, körperlicher und geistiger Schwäche, Blutarmut, Arteriosklerose, Gicht und Entzündungen. Der Sage nach waren die Indios tagelang unterwegs und ernährten sich nur von Mate – Schwächeanfälle blieben aus.

Seit Jahren versuchen Wissenschaftler, dem Geheimnis der Mate-Blätter auf die Spur zu kommen. Sie fanden viele wichtige Inhaltsstoffe, die für sich genommen wichtige Funktionen unterstützen. Die Mischung dieser Stoffe verstärkt ihre Wirkungen.

Einzigartige Mineralstoffmischung

Dem Matebaum werden Heilkräfte nachgesagt.In Untersuchungen und Analysen der Mate-Blätter fanden Forscher viele Vitamine und Mineralstoffe in den Blättern des Strauches. Sie fanden heraus, dass die Zusammensetzung der Mineralstoffe dem menschlichen Schweiß ähnelt: Mate enthält Calcium, Magnesium und Kalium. „Wir kennen bislang keinen Tee, der die mit dem Schweiß verlorenen Mineralien so gut ersetzt wie Mate-Tee. Er ist das beste natürliche isotonische Getränk“, so der Bad Heilbrunner Tee- und Heilkräuterexperte Dr. H. G. Dittrich.

Mehr Flavonoide als im grünen Tee

Mate weist einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auf. Wisseschaftler haben eine Vielzahl wichtiger Stoffe gefunden. Matein, ein mild wirkendes Koffein, kennen Forscher bereits. Es ist an spezielle Säuren gebunden und der Körper nimmt es gleichmäßiger auf.

Das erklärt die anregende Mate-Wirkung. Hinzu kommen hohe Mengen an Carotinoiden, vor allem dem Beta Carotin. Dieses baut der Körper teilweise zu Vitamin A um. Es ist wichtig für die Dunkelsichtigkeit, den Aufbau der Haut und für das Immunsystem.

Auch das nicht umgebaute Beta Carotin unterstützt das Immunsystem. Es schützt als Antioxidans Zellen und Haut. Interessant ist der hohe Gehalt an phenolischen Verbindungen in Form der Caffeoyl-Chinasäuren. Der Anteil an diesen zellschützenden Phenolen liege über dem des grünen Tees, wie Dr. Dittrich betont. Darüber hinaus messen wir auch beachtliche Vorkommen an Rutin. Rutin gilt als wichtiger Herz Schutzstoff: Es agiert blutdruckregulierend, wirkt abdichtend und verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers.

Alle Fotos: © Wirths , Juni 2005

RWG Redaktion

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