Blutdruck und Blutzucker: Messfehler vermeiden

Ein Arzt misst den Blutdruck am Arm eines Patienten

Die Möglichkeiten zur Kontrolle der Gesundheit daheim oder unterwegs wachsen stetig. Doch wie sicher die gemessenen Werte sind und welche Fehlerquellen es zu vermeiden gilt, darüber informiert die »Neue Apotheken Jllustrierte/ Gesundheit« vom 1. Januar.

Zertifizierte Messgeräte liefern in der Regel zuverlässige Werte. Geräte mit dem CE-Kennzeichen entsprechen den Anforderungen der EG-Richtlinien und sind europaweit zugelassen. Wichtig ist, dass das Zeichen die Kennnummer einer anerkannten Prüfstelle trägt. Deutschlandweit garantiert das von unabhängigen Prüfstellen vergebene GS-Zeichen die einwandfreie Funktion und Messgenauigkeit eines Gerätes.

Messfehler möglich

Doch trotz Prüfzeichen kann es zu Messfehlern kommen, wenn das Gerät nicht auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt oder die Bedienung zu kompliziert ist. Apotheken bieten zahlreiche Messgeräte an, dazu auch eine gute Beratung, die hilft, Bedienungsfehler und ungenaue Messwerte zu vermeiden. Wer ein Blutdruckmessgerät mit Manschette verwendet, sollte beim Kauf die Stärke seines Oberarms berücksichtigen, sonst werden falsche Werte gemessen.

Bei Handgelenkmessgeräten kann eine Arteriosklerose das Ergebnis verfälschen, außerdem muss das Handgelenk während der Messung auf Herzhöhe sein. Bei Blutdruckmessgeräten vergibt die Deutsche Hochdruckliga ein Prüfsiegel. Da Blutzuckermessgeräte zwischen zehn und 15 Prozent zu den Laborwerten abweichen können, sollten vor dem Messen die Finger warm und gut durchblutet sein. Wichtig ist auch, nur die zum Gerät passenden Teststreifen zu verwenden und diese im dafür vorgesehenen Originalgefäss aufzubewahren.

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RWG Redaktion

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