Ginkgo könnte vor Alzheimer schützen

Die dauerhafte Einnahme von hochwertigen Ginkgo-Präparaten könnte sich bei älteren Frauen positiv auf den Erhalt ihrer geistigen Fähigkeiten auswirken. So lauten die neuesten Ergebnisse der französischen Forscher. Und sogar eine Alzheimer-Erkrankung lässt sich mit den Wirkstoffen der uralten Pflanze verhindern oder zumindest verzögern.

Typologie des Ginkgo-Baumes

Der Ginkgo-Baum ist weltweit der letzte überlebende Vertreter einer ausgestorbenen Flora, die vor rund 300 Millionen Jahren die Erde ergrünen ließ. Charles Darwin bezeichnete den Ginkgo-Baum deshalb als lebendes Fossil. Es ist nicht zuletzt seine enorme Widerstandsfähigkeit, die den Ginkgo-Baum vor dem Aussterben bewahrte.

Doch das ist nicht die einzige Besonderheit des Ginkgo-Baumes. Seine Blätter verfügen darüber hinaus über eine durchblutungsfördernde Wirkung und kommen deshalb seit Jahrtausenden als Naturheilmittel zum Einsatz. In der heutigen Zeit untersuchen Wissenschaftler vermehrt das Wirkungsspektrum des Ginkgo-Extraktes.

Mehr Ginkgo – weniger Alzheimer

Eigentlich wollten Forscher im französischen Toulouse die Risikofaktoren für einen Schenkelhalsbruch von über 75-jährigen Frauen ergründen. Dafür führten sie aber ebenso Buch über die von den circa 1.500 Teilnehmerinnen eingenommenen Medikamente. Dabei fiel ihnen auf, dass einige Patientinnen kontinuierlich ein Ginkgo-Präparat einnahmen und andere nicht.

Darum verglichen sie darüber hinaus die unterschiedliche Entwicklung der so genannten kognitiven Fähigkeiten der unterschiedlichen Gruppen. Genauer gesagt testeten sie die geistige Fitness der Frauen. Die Daten von 69 Frauen, die während der Studie an Alzheimer erkrankten, verglichen die Forscher mit denen von 345 geistig gesunden Frauen. Ein Ergebnis dieser Betrachtung: Frauen mit der Alzheimer-Erkrankung hatten seltener Ginkgo-Präparate aus der Apotheke eingenommen.

Bessere Durchblutung – mehr Sauerstoff

Die Forscher führen den Erfolg der Ginkgo-Therapie auf folgende Tatsache zurück: Die Wirkstoffe der Heilpflanze für eine bessere Durchblutung tragen zu einer besseren Sauerstoffversorgung des Hirns bei. Ginkgo-Extrakte fungieren so als Schutzschild für den Geist.

Ginkgo schützt Gehirn und Nerven vor schädlichen Einflüssen von freien Radikalen. Darüber hinaus verbessert der Alleskönner die Fließeigenschaften des Blutes, sowie die Gehirndurchblutung. Damit regt er die Funktion der grauen Zellen an.

RWG Redaktion

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