Phosphatidylserin hilft, wenn das Gehirn auf Eis liegt

Ein schlecht gelaunter Mann im Wintermantel

Im Winter haben viele Menschen das Gefühl, dass die Kälte die geistige Beweglichkeit lähmt. Der Einfluss der äußeren Temperatur auf die Gehirnleistung ist nicht von entscheidender Bedeutung. Düstere winterliche Gedanken über eine nachlassende Gedächtnisleistung, sind unbegründet. Das Gehirn ist weder durch äußere Kälte, noch durch innere Schäden beeinträchtigt, sondern in aller Regel organisch gesund. Es fehlt im Winter oft am inneren Antrieb sowie am nötigen „Kraftstoff“ für die grauen Zellen. Was kann man tun?

Kennen Sie das? Im Winter geht es nicht so richtig voran. In der Arbeit wird das Tagespensum nicht geschafft und zu Hause angekommen, ist man selbst zum Fernsehen zu müde – von körperlichen Aktivitäten ganz zu schweigen. Der Körper ist schlapp und der Geist träge. Hat die Kälte unsere Muskeln und unseren Geist eingefroren?

Wärme und Licht statt Kälte und Dunkelheit

Auch wenn viele Menschen die Winterzeit als gemütlich und besinnlich schätzen, der Organismus ist im Sommer besser dran, weil Wärme und Licht in gesunden Ausmaßen dem Körper mehr entgegen kommen als Kälte und Dunkelheit.

Bei Kälte können sich Erkältungskrankheiten schneller einstellen oder rheumatische Beschwerden verschlimmern. Sonnenlicht ist ein wahrer Aufheller für die Seele und nach der Arbeit können im Sommer noch Aktivitäten an der frischen Luft geplant werden.

Körper und Geist ergänzen sich

Körperliche Leistungsfähigkeit und Gehirnleistung gehen Hand in Hand. Daher kommt es dem Gehirn zu Gute, wenn man den Körper fit hält und der Körper profitiert von einem frischen Geist. Für den Körper gibt es auch im Winter genügend Möglichkeiten, aktiv zu bleiben, man denke nur an Skilaufen, Wandern, Fitness-Studios, Hallenbäder oder Sauna.

Warme Mahlzeit fürs Gehirn

Um den Energiestoffwechsel des Gehirns im Winter auf Betriebstemperatur zu bringen, sollte man ihm eine „Extramahlzeit“ gönnen. Dazu bedarf es keiner großen Kochkünste, sondern man muss lediglich ein kleines Päckchen aufreißen und dessen Inhalt in den Mund oder zum Beispiel über einen Jogurt streuen und das Ganze verspeisen. Was befindet sich in dem geheimnisvollen Beutelchen? Kein Zaubermittel sondern ein körpereigener Stoff in konzentrierter Form: Phosphatidylserin.

PS – Abkürzung für lange Leistung

PhosphatidylSerin (PS) ist ein wichtiger Baustein der Nervenzellmembranen, denn PS erhöht u.a. ihre Elastizität. Die geistige Beweglichkeit eines Menschen ist in nicht unerheblichem Maße von der Beweglichkeit seiner Nervenzellen abhängig. Je verformbarer die Zellen des Zentralnervensystems sind, desto schneller und effektiver funktioniert zwischen ihnen der Stoff- und Informationsaustausch.

Phosphatidylserin (PS) gehört zur großen Gruppe der Phospholipide, die zum Beispiel im Eidotter und in anderen fett- und cholesterinhaltigen Nahrungsmitteln sowie in Innereien enthalten sind. Diese Lebensmittel sind nicht jedermanns Sache. Tierische Fette und Cholesterin fördern bei zu hoher Zufuhr die Entstehung der Blutgefäßverengung. Innereien kommen wegen der BSE-Gefahr und hoher Schadstoffbelastungen immer seltener auf den Tisch.

Um in den Nervenzellen des Zentralnervensystems eine ausreichend hohe Konzentration Phosphatidylserin (PS) zu erhalten und so eine optimale Reizübertragung im Gehirn zu gewährleisten, empfiehlt sich eine Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel (in Reformhäusern ). So bleibt das Gehirn bei Tiefsttemperaturen in Hochform.

Foto: © K.- P. Adler – fotolia.com

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