Weißdorn – Hilfe für ein schwaches Herz

Blühender Weißdorn im Frühling

Viele Menschen werden bei geringen Belastungen werden sie kurzatmig und sie erleiden Herzbeschwerden. Wer bei körperlichen Anstrengungen schnell schlapp macht, aus der Puste kommt und müde wird, stärkt seinen Lebensmotor mit Zubereitungen aus der Pflanzenheilkunde. Herzpatienten sind mit sanfter Arznei gut bedient. Hier gibt es eine ganze Anzahl von Zubereitungen, deren Inhaltsstoffe bei Herzschwäche eher Linderung bringen als chemische Präparate.

Seit vielen Jahrzehnten schätzen dei Menschen bei beginnender Herzschwäche den Weißdornextrakt. Sein lateinischer Name „Crataegus“ leitet sich aus dem griechischen „krataios“ für „mächtig“ ab. Kein synthetisches Arzneimittel erreicht das Wirkungsspektrum von Weißdorn-Extrakt. Dabei ist er in hohen Dosierungen ausgezeichnet verträglich. Nebenwirkungen oder unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Forschungen ergaben: Weißdornextrakt beeinflusst den Gefäßstoffwechsel und die Durchlässigkeit der Zellwände günstig und steigert die Durchblutung der Herzkranzgefäße. Unter Langzeitbehandlung mit Weißdorn kam es bei Patienten mit beginnender Herzschwäche und „Altersherz“ zu einer Besserung des Allgemeinzustandes und der Herzfunktion.

Stabile Psyche

Welchen positiven Effekt die Einnahme von Weißdorn auf die Psyche nimmt, hat eine neue Untersuchung deutlich gemacht. Professor Klaus- Michael Braumann vom Institut für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg stellte sie vor. Während eines achtwöchigen Beobachtungszeitraums analysierten Wissenschaftler die körperliche Leistungsfähigkeit und das seelische Wohlbefinden sportlicher Rentner.

Auffälligstes Ergebnis: 40 Prozent aller Teilnehmer, die Weißdorn-Extrakt einnahmen, registrierten eine Verbesserung ihres Wohlbefindens, parallel zu einer Verbesserung der körperlichen Fitness. Voraussetzung für den Erfolg der Therapie war hier eine hohe Dosierung von Weißdornextrakt: Experten empfehlen 900 mg konzentrierten Extrakt pro Tag in einer Qualität aus der Apotheke. Diese Daten zeigen, wie eng verknüpft psychische und physische Herz-Gesundheit sind.

Kalte Armbäder trainieren die Blutgefäße

Gegen Herzjagen und Beklemmungsgefühl in der Brust hat sich ein gezieltes Beanspruchen der Blutgefäße durch kalte Armbäder bewährt. Lassen Sie kaltes Wasser in ein Waschbecken laufen und tauchen Sie die Arme bis über die Ellenbogen für wenige Sekunden hinein. Nehmen Sie die Arme danach aus dem Wasser und legen Sie sie nach zehn Sekunden wieder für ein paar Augenblicke hinein. Durch den Kältereiz ziehen sich die Gefäße ruckartig zusammen. Anwendung am besten morgens nach dem Aufstehen.

Herzpatienten: Laufen am Morgen belastet das Herz

Betreiben Sie Freizeitsport bei Herzproblemen erst am Nachmittag. Der Grund: Probleme mit dem Herz treten häufiger morgens und vormittags auf als zu anderen Tageszeiten. Der Herzmuskel benötigt vormittags mehr Sauerstoff. Er steht ihm während sportlicher Aktivitäten nicht genügend zur Verfügung.

Machen Sie Ihr Herz winterfit!

Im Winter hat sich die Kombination der drei herzaktiven Substanzen Weißdorn, Magnesium und Vitamin E als wirksames Herzschutzmittel bewährt. Die fein abgestimmte Wirkstoffkombination unterstützt das Herz bei seiner Schwerstarbeit, stärkt die Herzkraft, verbessert die Durchblutung, und die Sauerstoffzufuhr und beugt einer Gefässverengung vor.

Zu den Einsatzgebieten zählen neben dem Altersherz auch nervös bedingte Herz-Kreislauf- Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, unangenehmes Herzklopfen und Arteriosklerose. Die natürlichen Inhaltsstoffe stärken die Widerstandskraft des Herzens gegenüber Risikofaktoren. Die Schutzwirkung für das Herz tritt nach einiger Zeit auf. Es empfiehlt sich daher eine kurmäßige Anwendung. Sprechen Sie zur Anwendung und Dosierung geeigneter Vitalstoffpräparate mit Ihrem Arzt und Apotheker.

Tipps für ein starkes Herz

Regelmäßige Bewegung wir zügiges Gehen trainiert den Herzmuskel. Aber auch Saunaanwendungen regen den Herzkreislauf an. Die Herzbelastung fällt hier gering aus. Und: Herzrhythmusstörungen treten in der Sauna seltener auf als bei körperlicher Belastung. Patienten mit Herzschwäche hilft eine salzarme Diät, das im Körper eingelagerte Wasser besser auszuscheiden: Neun Gramm Salz binden einen ganzen Liter Wasser!

Winterfeste Herz-Tipps

  • Achten Sie auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung.
  • Verzichten Sie auf Genussgifte wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten.
  • Regelmäßiges körperliches Training an der frischen Luft, Sauna und Wechselduschen.
  • Weißdorn, Magnesium und Vitamin E stärken das Herz.

Foto: © M. Schuppich – fotolia.com

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