Jetzt das Immunsystem stärken!

Eine junge Frau atmet befreit

Wer möchte schon in der kühleren Jahreszeit geschwächt und krank auf der Nase liegen? Wir geben guten Rat zur rechtzeitigen Stärkung der Immunabwehr.

Das Immunsystem bekämpft Erreger

Unser Immunsystem ist eine wahre Wunderwaffe. Es macht uns unempfindlich gegen viele Erkrankungen, wenn es tadellos funktioniert. Unsere 60 Billionen Körperzellen sind einem ständigen Ansturm von Viren, Bakterien, tierischen und pflanzlichen Parasiten und zunehmend Umweltgiften ausgesetzt. Unzählige von ihnen gelangen tagtäglich über Nahrung, Atemluft und bei kleinsten Verletzungen in unseren Blutkreislauf und die inneren Organe.

Ist es einem Angreifer gelungen, unseren äußeren Schutzwall zu durchbrechen, wird das Immunsystem aktiv. Es besteht aus einer Armada von Zellen, den weißen Blutkörperchen und Molekülen (Antikörpern). Sie sorgen für die Vernichtung von körperfremden Schädlingen. Aber das Immunsystem muss stark sein, um das Heer von Krankheitserregern in Schach zu halten.

Wichtig: ein gesunder Darm

Ursache für eine Anfälligkeit kann eine ungesunde Darmflora sein, denn Darm und Immunsystem stehen in enger Verbindung. Ein Großteil der Immunzellen befindet sich im Darm. Abwehrstoffe im Darm bekämpfen Erreger, die sich in der Nahrung befinden können. Ist der Darm geschwächt, dann verliert das gesamte Immunsystem an Stärke.

Deshalb ist es wichtig, sich gesund zu ernähren. Auf fettige und gehaltvolle Lebensmittel sollten Sie weitgehendst verzichten. Auf dem Speiseplan sollte dagegen eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Kost stehen. Essen Sie langsam und in Ruhe! Geben Sie dem Darm genügend Zeit, die Nahrung zu verdauen. Bewegung ist wichtig, denn dadurch wird die Eigenbewegung des Darms aktiviert.

Ausreichend Bewegung

Wenn es draußen regnet, fällt es schwer, sich aufzuraffen: Ausreichend Bewegung und frische Luft sind das A und O. Sport macht nicht nur fit und schlank, er trainiert darüber hinaus die Abwehrkräfte. Es empfehlen sich Ausdauersportarten wie langsames Joggen, Fahrrad fahren, Walking oder Schwimmen – am Besten im Freien. Während des Sports wird der Kreislauf in Gang gebracht und die kühle Herbstluft regt die Durchblutung an. Sport baut ebenso Stress ab.

Erholsamer Schlaf

Neben der körperlichen Aktivität erlangen die Ruhephasen eine wichtige Bedeutung hinsichtlich der Immunabwehr. Menschen, die zum Beispiel berufsbedingt unregelmäßig schlafen, reagieren anfälliger auf Bakterien- oder Virusinfektionen. Dabei spielt weniger die Anzahl der Stunden eine ausschlaggebende Rolle, sondern die Qualität des Schlafes. Wichtig: Sie sollten alle Tiefschlafphasen durchlaufen, um den erforderlichen Erholungseffekt zu erzielen.

Unsere Körperzellen brauchen Schutz

Ständig stehen unsere Körperzellen im Kreuzfeuer aggressiver Schad-Substanzen, die der Organismus selber bildet. „Freie Radikale“ haben die Forscher solche aggressiven Moleküle genannt. Das sindreaktionsfähige chemische Teilchen, die in jedem lebenden Organismus wüten. Sie entstehen aus der Verbindung mit Sauerstoff, ohne den wir nicht leben können.

Je mehr freie Radikale wir im Körper haben, desto rascher „verrosten“ wir im übertragenen Sinne. Oxidativen Stress nennen die Wissenschaftler dieses Phänomen. Das Resultat: Energiemangel. Freie Radikale reagieren so aggressiv, dass ihnen nichts im Körper widersteht.

Was unsere Zellen schützt…

Zum Glück hat die Natur aber Abwehrmechanismen gegen diese Bösewichte erfunden. Wichtige Waffen in der täglichen Verteidigungsschlacht des Körpers gegen freie Radikale sind die Vitamine C und E. Von anderer großer Bedeutung ist das seltene Spurenelement Selen. Und eine Zufuhr an Omega- 3-Fetten kann den freien Radikalen ebenso Paroli bieten. Voraussetzung für den Schutz: Unser Körper ist ausreichend mit diesen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt.

Foto: © Konstantin Yuganov – fotolia.com

RWG Redaktion

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