Mit der „Basen-Kur“ zur Wunschfigur

Gemüse und Obst sind die Grundlage einer Basenkur.

Eine Diät hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sie den Weg zur dauerhaft gesunden Ernährung weist. Dabei ist der Säure-Basen-Ausgleich besonders wichtig: Übersäuerung bremst den Fettabbau.

Abnehmen für die Gesundheit

Gründe fürs Abnehmen gibt es genug. Manche Menschen wünschen sich nur, wieder in ihr Lieblingskleid zu passen. Andere erhoffen sich von einer Schlankheitskur mehr Fitness, Attraktivität und Selbstbewusstsein.

Für viele ist das wichtigste Motiv die Gesundheit: Immer mehr Menschen beginnen eine Diät, weil sie Krankheiten vorbeugen wollen. Wer schlanker werden will, ändert dafür oft sein Essverhalten. Und steht damit vor der Frage: Welche Diät hilft am besten? Das Angebot an Abspeck-Strategien ist mittlerweile nicht mehr zu überschauen.

Grundregeln im Diät-Dschungel

Diese Grundregeln helfen Ihnen, sich im Diäten-Dschungel zurechtzufinden:

  • Radikales Hungern bringt nichts. Der Weg zum Wunschgewicht kann nur erfolgreich sein, wenn Sie Geduld haben.
  • Von einseitigen Ernährungsprogrammen raten viele Experten ab. Strikte Vorschriften können Sie nicht lange durchhalten. Eine nachhaltige Diät muss ausgewogen sein und Ihnen den Weg zu einer dauerhaft gesunden Ernährung weisen.
  • Der Körper muss sich ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen können.
  • Die Rezepte müssen alltagstauglich und lecker sein und satt machen.
  • Sie müssen sich mit Ihrer Diät wohlfühlen. Und zwar so, dass Sie sich vorstellen können, immer so zu essen.

Säure-Basen-Kur sorgt für Balance

Eine Säuren-Basen-Kur kann die genannten Kriterien gut erfüllen. Bei einer basenreichen Ernährung schlagen Sie gleich drei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Basenreiche Lebensmittel sind in der Regel kalorienarm.
  2. Überschüssige Säuren, die den Fettabbau behindern, werden neutralisiert.
  3. Basische Vitalstoffe sorgen für mehr Vitalität und Wohlbefinden.

Heutzutage ist bei den meisten Menschen das Säure-Basen-Gleichgewicht gestört. Ein wesentlicher Grund dafür sind die üblichen Ernährungsgewohnheiten: Viele Bundesbürger essen im Überschuss säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Brot und Backwaren. Gleichzeitig verzehren sie zu wenig basisches Obst und Gemüse. Stress und Bewegungsmangel sind weitere Gründe, warum es oftmals zu einer chronischen Übersäuerung kommt.

Säure macht schlapp

Sauer macht nicht lustig, sondern schlapp: Typische Folgen einer Übersäuerung sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche. Körper und Stoffwechsel werden schwerfällig und träge. Auf die Dauer entfernen wir uns mehr und mehr vom Wohlbefinden – und vom Wunschgewicht.

Eine „Basen-Kur“ schafft Abhilfe. Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil von Gemüse und Obst, Salat sowie naturreine Säfte aus. Ergänzend zur gesunden Kost helfen Präparate mit basischen Vitalstoffen, das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen.

Zusätzlich ist eine hohe Flüssigkeitszufuhr wichtig: Trinken Sie jeden Tag mindestens zwei Liter Mineralwasser, ungesüßte Fruchtschorlen oder Kräutertee, damit die überschüssigen Säuren den Körüer leichter über die Nieren verlassen können.

Bewusst kauen und genießen

Genießen Sie Ihr Essen. Essen Sie nicht nebenbei, sondern machen Sie eine richtige Pause. Nehmen Sie sich Zeit, und kauen Sie langsam – es vergehen gut 15 Minuten, bis sich allmählich ein Sättigungsgefühl einstellt. Schnellesser haben bis dahin zu viel vertilgt. Wer dagegen seine Mahlzeit mit Muße einnimmt, kommt mit einer kleineren Portion aus.

Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Ernährung. Damit die Pfunde dauerhaft verschwinden, müssen Sie ihnen auch Beine machen. Bringen Sie deshalb Ihren Kreislauf jeden Tag in Schwung, und gehen Sie eine halbe Stunde spazieren. Walking, Wandern, Radfahren und Jogging sind noch besser geeignet, um Kalorien zu verbrennen.

Foto: © monticellllo – Fotolia.com

RWG Redaktion

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