Das Wochenbett gut vorbereiten

Eine junge Mutter im Wochenbett

Damit die Familie sich aufeinander einstellen kann, nimmt der Vater sich am besten zwei Wochen Urlaub. „Fitte Männer schaffen in dieser Zeit auch den Haushalt“, so die Essener Hebamme Antje Krüger. „Aber wenn er vor jedem Handgriff erst fragen müsste, organisieren sich die beiden besser anderweitig Hilfe.“

  • Das könnte eine Oma sein – wenn sie nicht dazu neigt, die junge Mutter zu bevormunden. Eine andere Lösung: Die Eltern wünschen sich zur Geburt einen „Wochenbett-Dienst“, bei dem die Verwandten und Freunde jeweils einen Tag lang für die junge Familie kochen, einkaufen und waschen. Mahlzeiten auf Vorrat im Kühlfach sind praktisch.
  • Eine Nachfrage bei der Krankenkasse lohnt sich, vor allem vom zweiten Kind an. Die Krankenkasse finanziert eventuell eine Haushaltshilfe.
  • Ganz wichtig: frühzeitig eine Hebamme suchen, die zur Nachsorge kommt.
  • Die Eltern dürfen die Vorsorgeuntersuchung U2 (3. – 10. Tag nach der Geburt) nicht vergessen.
  • Ein gemütlicher Platz im Schlafzimmer erlaubt es der Mutter, sich mit dem Baby zum Stillen oder Ausruhen zurückzuziehen.

Foto: © S.Kobold – fotolia.com

RWG Redaktion

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