Weniger Stress, seltener krank

Eine dampfende Teekanne mit einer Tasse

Menschen mit anstrengenden, Stress auslösenden Tätigkeiten leiden bis zu 20 Prozent häufiger an grippalen Infekten als solche, die weniger anstrengende Jobs haben. Entspannung und Pausen gehören als dazu, wenn man Infekten vorbeugen möchte.

Man sollte sich bei Erkältungen zur Stärkung der Immunabwehr daher stets eine Auszeit gönnen und kürzer treten. So kann der Körper im Kampf gegen den Infekt schneller wieder zu Kräften kommen. Moderne Medikamente können die lästigen Symptome zwar nicht ursächlich bekämpfen, sie machen aber die Beschwerden erträglicher.

Nasensprays und Co.

So erleichtern abschwellende Nasentropfen oder -sprays mit Wirkstoffen wie zum Beispiel Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin das Atmen. Die verbesserte Durchlüftung bezeichnen HNO-Ärzte als entscheidend für den günstigen Krankheitsverlauf. Sie warnen vor Komplikationen wie einer eitrigen Nasennebenhöhlenentzündung und zusätzlichen Superinfektionen mit Bakterien bei unzureichender Schnupfentherapie.

Gerade gegen Husten sind viele Kräuter wie Eibischwurzel, Isländisch Moos, Eukalyptus, Huflattichblätter oder Spitzwegerichkraut beziehungsweise Primel, Süßholzwurzel, Efeu oder Thymian gewachsen, die man in der Apotheke rezeptfrei als Tropfen, Saft, Lösungen oder (Lutsch)tabletten erhält. Gegen die zur Abgeschlagenheit beitragenden Kopf- und Gliederschmerzen und gegebenenfalls gegen Fieber helfen Acetylsalicylsäure und Paracetamol oder auch Ibuprofen.

Hilfe von Mutter Natur

Schweißtreibender Holunder- oder Lindenblütentee, heiße Zitrone, Wadenwickel, mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee pro Tag, Wärme, Bettruhe: Bei der Bekämpfung von Erkältungen haben alte Hausrezepte ihre Wirkung nicht verloren.

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RWG Redaktion

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