Reisebegleiter bei Venenleiden

Langes Sitzen im Flugzeug ist schlecht für die Venen.

Wenn Menschen mit Venenleiden verreisen, sollten sie „Rosskastanien“ im Gepäck haben. Das natürliche Heilmittel stabilisiert die Venen und mindert so das Risiko einer ernsthaften Erkrankung.

Thrombosegefahr bei langen Reisen

Vor allem auf Langstreckenflügen besteht eine erhöhte Gefahr, dass es zu gefährlichen Thrombosen kommt. Eine Thrombose ist eine Blutpfropfbildung in einem Blutgefäß. Am häufigsten davon betroffen sind die Venen. Auch auf langen Bus- und Pkw-Reisen speziell in südliche Länder können Venenthrombosen entstehen.

Diese Funktionsstörungen können nicht nur bei Venenpatienten auftreten, sondern auch bei gesunden Menschen. Hier schafft ein Venenmittel mit Rosskastaniensamenextrakt Abhilfe. Denn es verringert die Durchlässigkeit der Venenwände und damit die typischen Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen.

Sitzen bleiben ist gefährlich

Die Zwangshaltung in den engen Sitzreihen kann Durchblutungsstörungen verursachen, die unter Umständen zu Blutstaus in den Venen führen. Mit zunehmender Flugdauer erhöht sich die Gefahr einer Blutgerinnselbildung. Bei der nächsten Aktivität, die die Blutzirkulation wieder anregt, kann sich dieser Pfropf in der Blutbahn lösen. Gelangt er in Herz oder Lunge, kommt es unter Umständen zu einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Ein Gerinnsel muss sich nicht unmittelbar nach Beendigung des Fluges beziehungsweise der Fahrt lösen. Es besteht genauso die Möglichkeit, dass die tödlichen Folgen erst später auftreten – wenn die betroffene Person das Flugzeug oder Auto verlassen hat.

Das erschwert einen Nachweis zwischen den ungünstigen Sitzverhältnissen und der Thrombose. Gefährdet sind grundsätzlich alle Altersgruppen, unabhängig vom Geschlecht. Personen über 50 Jahre oder mit weiteren Risikofaktoren für Venenleiden sind aber häufiger betroffen.

Vorbeugen von Venenleiden ist möglich

Zu dieser Thematik wurde eine Studie während eines Langstreckenfluges von Frankfurt nach Kyoto unter Teilnahme von Venenärzten durchgeführt. Die Forscher wollten herausfinden, inwieweit die Einnahme eines Venenmittels mit Rosskastaniensamenextrakt (Venostasin® retard) das Anschwellen der Beine beeinflusst. Die venengesunden Versuchspersonen begannen mit der Einnahme der Kapseln 10 Tage vor dem Abflug.

Dabei erhielt eine Gruppe das Präparat mit Wirkstoff, die zweite Vergleichsgruppe nur einen Placebo (wirkstofffreies, äußerlich identisches Mittel). Der Umfang der Beine wurde ½ Stunde sowie drei bzw. 14 Stunden nach Abflug gemessen. Das Ergebnis zeigte eindeutig ein geringeres Anschwellen der Beine bei der erste Gruppe, die das Venenmittel erhalten hatte.

Gesunde Menschen profitieren unter „Stressbedingungen“ ebenso von der Einnahme von Rosskastaniensamenextrakt. Der Wirkstoff Aescin dichtet die Gefäßwände ab und reduziert dadurch den Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe. Somit kann das rein pflanzliche Präparat effektiv dazu beitragen, das Entstehen von Thrombosen auf (langen) Reisen zu verhindern.

Quelle: Neue Welt

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RWG Redaktion

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