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Baerentraube, Immergruene

WirkungBaerentraube, Moosbeere

Zubereitungen aus Bärentraubenblättern wirken in vitro antibakteriell gegen Proteus vulgaris, E. coli, Ureaplasma urealyticum, Mycoplasma hominis, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Klebsiella pneumoniae, Enterococcus faecalis, Streptococcusstämme, sowie gegen Candida albinacans. Die antimikrobielle Wirkung wird aus dem alkalischen Harn aus Arbutin (Transportform) oder Arbutinausscheidungsprodukten freigesetzten Aglykon Hydrochinon in Verbindung gebracht.
Ein methanolischer Extrakt der Droge (50%) soll eine Hemmwirkung auf die Tyrosinaseaktivität haben. Der Extrakt soll ebenso die Bildung von Melarin aus DOPA mittels Tyrosinase, sowie aus DOPA-CHROM durch Autoxidation hemmen.
Es gibt Hinweise, daß nach Einnahme von Bärentraubenblättertee (3g/150 ml) im Urin überwiegend Hydrochinonglukuronid neben geringen Mengen Hydrochinon auftritt.