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Faulbaum

HinweiseFaulbaum, Amselkirschbaum

- Frische Rinde (weniger als ein Jahr gelagert) kann zu Koliken und sogar zu Blutstühlen führen. Erst durch Lagerung werden toxische Substanzen zerstört und die Droge entwickelt eine abführende Wirkung.
- Gegenanzeigen: Darmverschluß, akut-entzündliche Erkrankungen des Darmes, z. B. Morbus Chrohn, Colitis ulcerosa, Appendizitis, abdominale Schmerzen unbekannter Ursache. Kinder unter 12 Jahren. Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen nicht anzuwenden in Schwangerschaft und Stillzeit.
- Besondere Vorsichtshinweise für den Gebrauch: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeiträume (1 bis 2 Wochen) eingenommen werden.
- Besondere Warnungen: Eine über die kurzdauernde Anwendung hinausgehende Einnahme stimulierender Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparatsollte nur dann eingesetzt werden, wenn durch eine Ernährungsumstellung oder Quellstoffpräparate kein therapeutischer Effekt zu erzielen ist.
Gegenanzeigen: Darmverschluß, akut-entzündliche Erkrankungen des Darmes, z. B. Morbus Chrohn, Colitis ulcerosa (schwerwiegende Entzündung des Dickdarms mit Eiterung und Geschwürbildung), Appendizitis (Entzündung des Wurmfotsatzes des Blinddarms), abdominale (im Unterleib gelegene) Schmerzen unbekannter Ursache. Kinder unter 12 Jahren. Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen nicht anzuwenden in Schwangerschaft und Stillzeit.
Wechselwirkungen: Bei chronischem Gebrauch (=Mißbrauch) ist durch kaliummangel eine Verstärkung der Herzglykosidwirkung sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Antiarrhythmika möglich. Kaliumverluste können durch Kombinatin mit Thiaziddiuretika, Nebennierenrindensteroiden und Süßholzwurzel verstärkt werden.