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Lein, Saat-
Anwendung

Der Leinsamen wird als ganzer oder zerstoßener Samen, als Brei, Mehl, oder Öl angewendet.
Zerstoßener Leinsamen wird für erweichende, lindernde Umschläge bei lokalen Entzündungen, Seitenstechen, Koliken, Muskelschmerzen und Prellungen angewendet.
Die Flüssigkeit von zerstoßenem, abgekochtem Samen ergibt ein hochwertiges Gurgelwasser.
Mit ebenso zubereitetem Sud werden Einläufe gemacht, und Leinöl mit gelbem Wachs fördert die Heilung von Wunden.
Auch gegen chronische Verdauungsschwäche gut anwendbar, ebenso bei Brandwunden, wobei Leinöl / süße Mandelmilch - Mischungen aufgetragen werden.
Als Schleimzubereitung gegen Gastritis und Enteritis.
Auch Gesunde können frisch geschrotenen Leinsamen 3x täglich essen, mit Honig gesüßt z.B. in Quarkspeise.
Für eine Abkochung 1 Eßlöffel auf 1 Tasse kurz aufkochen.
Zur Auflage 1 Teelöffel in heißem Wasser verrühren.
Zur Zubereitung eines Leinsamenschleims 2 bis 3 Eßlöffel eines geschroteten bzw. zerkleinerten Leinsamen.

