Die Resorption des Natriums findet hauptsächlich im Darm statt. Mit dem Harn werden 90 bis 95 Prozent des aufgenommenen Natriums ausgeschieden. Mit dem Kot, der Tränenflüssigkeit, dem Nasenschleim und dem Speichel werden zusätzlich geringe Mengen an Natrium ausgeschieden. Der Natriumhaushalt wird über Hormone gesteuert, welche von der Nebennierenrinde produziert werden. Bei einer zu niedrigen Hormonausschüttung wird zuviel Natrium ausgeschieden. Eine zu hohe Hormonproduktion in der Nebennierenrinde bewirkt einen Rückgang der Natriumausscheidung im Körper. Dies kann beispielsweise auftreten bei Verletzungen, Angstzuständen und verschiedenen ödematösen Krankheiten. Der größte Teil des Natriums wird in der Form von NaCl (Kochsalz) über die Nahrung aufgenommen.