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Pfingstrose

AllgemeinPfingstrose

Die bis zu 50 cm hohe Pfingstrose zählt zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die rübenförmige Wurzelknolle mit den ansitzenden, knotig verdickten Wurzelfasern, die außen braun und innen weiß sind, treibt im Frühjahr mehrere aufrechte, krautige, wenig verzweigte, kahle Stengel. Die wechselständigen, gestielten Laubblätter sind oberseits dunkelgrün glänzend, unterseits hellgrün und fein behaart. Die einzelnen Blattabschnitte der einfach bis doppelt dreiteiligen Blattspreite sind ganzrandig und lanzettlich spitz. Der mittlere Abschnitt ist meist länger und breiter und deutlich keilförmig. Die großen, endständigen Blüten entwickeln sich aus zuerst kugelrunden Knospen. Die 5 grünen Kelchblätter überstehen die Blütezeit. Die Wildform der Pfingstrose besitzt 5 bis 8 bis 5 cm lange, eiförmige, dunkelrote Kronenblätter. Bei den Kulturformen ist die Zahl der Kronblätter durch Umwandlung der in der Wildform sehr zahlreichen Staubblätter teilweise stark vermehrt. Die pfriemlichen Staubblätter sind hellrot, die Staubbeutel sind länglich und gelblich. Die 2 bis 3 Fruchtknoten mit ihren roten Narben sind anfangs aufrecht, später stehen sie ab und biegen sich rückwärts. Sie reifen zu filzigbehaarten Balgfrüchten, mit mehreren dunklen, bis erbsengroßen Samen.
Blütezeit: Mai bis Juni
Sammelgut: Blüten
Sammelzeit: Mai bis Juni