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Vitamin A

HinweiseVitamin A

- Bei systemischer Therapie sowie bei lokaler Therapie im HNO-Bereich sind Risiken einer chronischen Intoxikation sowie insbesondere das Risiko möglicher teratogener Wirkungen zu beachten.
- Gegenanzeigen:
- Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile der galenischen Formulierungen.
- Therapie mit Retinsäure und ihren Derivaten.
- Hirndrucksteigerung verschiedener Genese.
- Für die Schwangerschaft, vor allem die Frühschwangerschaft, besteht eine relative Kontraindikation. Frauen im gebährfähigen Alter und bei Schwangerschaft müssen wegen der teratogenen Wirkungen besondere Dosierungsrichtlinien berücksichtigen (siehe Anwendung).
- Ophthalmika enthalten im allgemeinen Konservierungsstoffe, die zu Geschmacksirritationen oder Allergisierung führen können.
- Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das den oxidativen Abbau von Vitamin A im Magen verhindert und zur Speicherung von Vitamin A in der Leber notwendig ist.
- Zink ist zur Proteinsynthese erforderlich und wirkt dadurch indirekt auf den Vitamin-A-Metabolismus ein.
- Orale Kontrazeptiva erhöhen den Serumspiegel des retinolbindenden Proteins und dadurch den Retinolspiegel.
Die Injektion von Wachstumshormon führt zu einem Absinken des Vitamin-A-Spiegels im Serum.
- Tetrazykline können additiv zum Vitamin A zu einer Hirndrucksteigerung führen.
- Neomycin hemmt die Vitamin-A-Resorption.
- Es besteht die Gefahr einer Hypervitaminose A bei gleichzeitiger Retinsäure-Therapie und bei Gabe ihrer Derivate. Aus diesem Grund sollten Vitamin-A-Substitution und Retinsäure-Therapie nicht miteinander kombiniert werden.
- Die Anwendung von Augensalbe beeinflußt durch Schleiersehen die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen.
- Vitaminverluste durch Hitze oder Licht in Gegenwart von Sauerstoff.