Hilfe gegen Gelenkschmerz von Mutter Natur

Gelenkschmerzen verstehen und bekämpfen.

Steife Gelenke, Anlaufschmerzen, ein Gefühl wie eingemauert – was Ärzte als Morgensteifigkeit bezeichnen, ist ein typisches Symptom für eine beginnende Arthrose. Nach dem Aufstehen bleibt die Beweglichkeit zunächst noch eingeschränkt. Erst mit der Zeit können die Betroffenen ungehindert in den Tag starten.

Fehlbelastungen schaden dem Gelenk

13647-4Etwa fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an der gefürchteten Verschleißerkrankung der Gelenke – bei den über 60-Jährigen ist jeder Zweite betroffen. Wichtigste Ursache für die Entstehung einer Arthrose ist die Schädigung des Gelenkknorpels.

Ein gesunder Knorpel kann ein Leben lang gut funktionieren – das gilt nur dann, wenn Sie ihn nicht dauernd überbeanspruchen. Dazu zählen genauso Fehlbelastungen wie zu viel Ruhe, regelmäßige Bewegung trägt zur Ernährung des Knorpels und des gelenkstabilisierenden Muskel- und Bänderapparates bei.

Entscheidend bei der Entwicklung einer Arthrose ist der Zeitfaktor. Für einen gewissen Zeitraum gleichen Gelenke Überbeanspruchungen aus. Bei ständiger Überbeanspruchung nicht mehr. Da der Körper nicht in der Lage ist, abgestorbenes Knorpelgewebe zu ersetzen, ist eine Arthrose vorprogrammiert.

Alarmsignale immer beachten

Wer nicht frühzeitig etwas dagegen unternimmt, muss mit ständiger Verschlimmerung der Erkrankung rechnen. Am Ende drohen schlimme Schmerzen und Unbeweglichkeit und damit verbunden ein Rückzug aus dem sozialen Leben. Dann hilft nur noch die Transplantation eines künstlichen Gelenks. Daher sollten Betroffene auf die leisesten Alarmsignale des Körpers reagieren.

Hinter der morgendlichen Steifheit der Gelenke stecken Entzündungsprozesse, die in der Nacht ablaufen. Normalerweise dient der Schlaf der Erholung unseres Körpers. Gewebe erneuert sich, „Zelltrümmer“ verschwinden, das Immunsystem ist wachsam. Deshalb sinkt der Cortisol-Spiegel ab.

Gesunde Zellen werden angegriffen

Arthrose betroffenen Gelenken kann das gefährlich werden. Das Immunsystem ist stark damit beschäftigt, die verschleißbedingten Knorpeltrümmer im Gelenk zu entfernen. Wenn es zu eifrig arbeitet, greift es auch gesunde Zellstrukturen an. Es kommt zu Entzündungen und der gefürchteten Verschlechterung der Arthrose.

Betroffene können gegen die steifen Gelenke am Morgen etwas tun: Ein spezieller Extrakt aus Weidenrinde schützt die Gelenke vor nächtlichen Entzündungsattacken und lindert die Symptome. Nach wenigen Wochen merkt der Patient, dass sich die Gelenke wie „befreit“ anfühlen.

Studien beweisen die Wirksamkeit

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) und die oberste europäische Zulassungsbehörde EMEA haben die Wirksamkeit dieses Weidenrinden-Extrakts bei beginnenden rheumatischen Beschwerden bestätigt. Gleiches gilt für zahlreiche Studien. Dabei zeigte sich, dass das Arzneimittel keine nennenswerten Nebenwirkungen hat.

Die sehr gute Verträglichkeit beruht u.a. auf dem besonderen Stoffwechsel des Inhaltsstoffes Salicin. Durch einen Zuckerüberzug greift er die Magenschleimhaut nicht an und der Körper verarbeitet ihn erst nach Aufnahme in den Darm. Experten nennen dieses Prinzip „Pro drug“. Das macht Medikamente sicher – ein wichtiges Detail für Arthrose-Patienten, die ihre chronische Krankheit regelmäßig über mehrere Wochen behandeln müssen.

Eine sorgfältige Diagnose ist das A und O

Am Anfang sollte ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt stehen: Dabei klopft der Mediziner die Vorgeschichte des Patienten ab: Übt er einen gelenkbelastenden Beruf aus? Welchen Freizeitaktivitäten geht er nach? Gab es in der Vergangenheit Operationen oder einseitige körperliche Belastungen, die zu einer Arthrose führen können? Leidet der Patient unter Stoffwechsel-Erkrankungen oder sind Familienmitglieder betroffen?

Dann folgt die Untersuchung: Bei Verdacht auf Knie-Arthrose können z.B. das Gangbild, Schwellungen, Hautveränderungen, die Kniescheiben-Beweglichkeit und Druckschmerz an bestimmten Punkten Aufschluss über den Gelenkzustand geben. Spezielle Tests ermöglichen es, die Stabilität des Bänder- und Muskelapparates sowie die Gelenkbeweglichkeit einzuschätzen.

Erhärtet sich der Arthrose-Verdacht, kommen Apparate ins Spiel: Ultraschall-Untersuchungen und Röntgen-Aufnahmen zeigen, wie es im Inneren des Gelenks aussieht. Bei starken Schwellungen und Rötungen verordnet der Arzt eine Gelenkpunktion mit anschließender Analyse der Gelenkflüssigkeit. Die Anzahl von bestimmten Immunzellen oder das Vorhandensein von Rheumafaktoren helfen u.a., die Arthrose von der rheumatoiden Arthritis oder der Gicht zu unterscheiden.

Quelle: Frau aktuell

Foto: © RioPatuca Images – Fotolia.com

RWG Redaktion

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