Schnupfen macht schwerhörig

Eine ältere Dame mit Sinusitis

Schnupfen ist lästig und schlägt aufs Gemüt. Viele Menschen unterschätzen ihn. Die über 100 erschiedenen Schnupfenviren führen schnell zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen oder beeinträchtigen das Hörvermögen.

Pocht es im Schädel schmerzhaft, ist die Nase verstopft und scheint es, als haben wir Watte in den Ohren, glauben an einen schlimmen Schnupfen. Derart heftige Symptome deuten auf eine ernste Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hin. Viren und Bakterien haben sich auf der Schleimhaut eingenistet, Entzündung und Schwellung sind die Folge. Diese heftige Verstopfung der Atemwege geht auch auf die Ohren.

Dicker Kopf und Watte in den Ohren

Unter dem Begriff ‛Nasennebenhöhlen’ fasst der Mediziner mehrere Hohlräume und Verbindungsgänge im vorderen Kopfbereich zusammen. Dazu gehören die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen oder die Siebbeinhöhlen, aber auch die Zugänge zu den Ohren. Dringen Entzündung und Schwellung vor und verschließen diese Öffnungen, hören wir nur noch gedämpft.

Leicht entwickelt sich daraus eine schmerzhafte Mittelohrentzündung. Durch den Verschluss kommt nicht genug Luft an den Bereich des Mittelohres. Es entsteht ein Unterdruck, das Trommelfell schwingt nicht mehr ungehindert und die Schallübertragung und damit das einwandfreie Hören funktionieren nur bedingt.

Enzyme machen den Kopf frei

Um Nase und Ohren wieder frei zu bekommen, beseitigen wir sowohl die Schnupfenviren als auch die zur Entzündung führenden Bakterien in den Nebenhöhlen. Wer rechtzeitig mit einer Behandlung beginnt, erspart sich die Einnahme von Antibiotika. Eine Enzym-Therapie wirkt dreifach. Sie unterstützt den Körper bei der Heilung auf natürliche Weise, ohne den Organismus zusätzlich zu belasten.

Die pflanzlichen Wirkstoffe lindern die Schwellungen und der festsitzende, mit Erregern besetzte Schleim fließt ab. Der Druck in Wangen-, Stirn- und Schläfenbereich lässt nach und die Schmerzen gehen zurück. Damit ist der Entzündungsfortlauf gestoppt und die Heilung beginnt. In ein paar Tagen ist die Nase wieder frei und „Taube“ hören wieder.

Das hilft:

  • Inhalieren Sie regelmäßig mit Tees aus Kamille, Salbei und Thymian – das lässt Schleimhäute abschwellen und wirkt desinfizierend
  • Verwenden Sie eine Nasendusche – sie spült die Erreger aus dem Körper und befeuchtet die Schleimhäute
  • Gehen Sie in der frischen Luft spazieren – das befreit die Nase und bringt den Kreislauf in Schwung

Was Enzyme bewirken

Enzyme sind spezielle Proteine. Sie spielen in jedem lebenden Organismus eine wichtige Rolle. Sie steuern und beschleunigen verschiedenste Prozesse in unserem Körper – von der Verdauung bis hin zum Kopieren der Erbinformation. Die Einnahme spezieller Enzyme unterstützt das Immunsystem bei der Heilung von Entzündung der Nasennebenhöhlen und verhindert damit eine Chronifizierung.

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RWG Redaktion

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