Selbstbehandlung – Die besten Tipps gegen Fußpilz

Im Sommer will jeder mit gepflegten Beinen glänzen.

Wenn die Haut zwischen den Zehen juckt, schuppt und gerötet ist, steckt meist Fußpilz dahinter. Wir sagen, wie Sie dem lästigen Übel vorbeugen und den Pilz im Ernstfall rasch wieder loswerden.

Pilzsporen gibt es so gut wie überall

Gehäuft kommen Pilzsporen beispielsweise in öffentlichen Schwimmbädern, Umkleidekabinen und Hotelzimmern vor. Doch auch im heimischen Bad, in Handtüchern und Schuhen können die Erreger von einem Familienmitglied auf das andere übertragen werden. Zum Glück infiziert sich nicht jeder, der mit den Sporen in Berührung kommt. Menschen, deren Füße rundum gesund sind und deren Hornschicht intakt ist, haben ein wesentlich geringeres Risiko, sich den lästigen Pilz einzufangen.

Verursacht wird Fußpilz in erster Linie durch so genannte Dermatophyten, auch als Fadenpilze bekannt. Seltener sind Hefepilze die Übeltäter. Zu erkennen ist Fußpilzbefall meist auf den ersten Blick: Die brennende und juckende Haut – vor allem zwischen den Zehen – ist gerötet, nässt und schuppt.

Wichtig ist es dann, den Fußpilz konsequent zu behandeln, denn von selbst verschwindet der ungebetene Gast leider nicht. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich unbehandelter Fußpilz ausbreitet und schließlich auch die Fußnägel angreift.

Pilzsporen auf Abstand halten

Am besten ist es natürlich, die Füße vor Pilzsporen zu schützen. Unsere Tipps:

  • Trocknen Sie Ihre Füße nach jedem Duschen, Baden oder Schwimmen gründlich ab – vor allem zwischen den Zehen. Denn ist die Haut aufgequollen und feucht, haben Pilze ein leichtes Spiel.
  • Wechseln Sie Ihre Strümpfe und Socken täglich und bevorzugen Sie Naturmaterialien wie Baumwolle. Der Grund: Darin schwitzen die Füße weniger stark.
  • Wenn Sie häufig Sport treiben, sind Sie ein potentieller Fußpilz-Kandidat, da die Füße in Sportschuhen verstärkt ins Schwitzen geraten. Deshalb ist es wichtig, Turnschuhe regelmäßig gründlich zu lüften und die Füße nach dem Sport liebevoll zu pflegen.
  • Teilen Sie weder Strümpfe noch Schuhe mit anderen Menschen – auch nicht innerhalb der Familie.
  • Waschen Sie Handtücher, Socken, Badematten und Bettzeug regelmäßig bei mindestens 60 Grad Celsius.

Cremen mit System & Ausdauer

Wenn der Fußpilz trotz aller Vorsichtsmaßnahmen „zugeschlagen“ hat, kommt es auf eine möglichst frühzeitige und konsequente Behandlung an.

Unsere Tipps:

  • Wenn Sie schon einmal Bekanntschaft mit Fußpilz gemacht haben und die Symptome eindeutig sind, können Sie sich – ohne Rezept – in der Apotheke ein geeignetes Mittel gegen Fußpilz kaufen. Entsprechende Cremes, Gel oder Sprays enthalten Wirkstoffe, die das Pilzwachstum hemmen oder die Pilze abtöten.
  • Lassen Sie sich in der Apotheke in Bezug auf das richtige Produkte gegen „Ihren“ Pilz beraten. Bei vielen Präparaten handelt es sich um so genannte Breitbandpilzmittel, die alle Pilzarten beseitigen. Sie enthalten Wirkstoffe wie Bifonazol und Clotrimazol. Andere Mittel enthalten Wirkstoffe wie Terbinafin, die Fadenpilze besonders zuverlässig abtöten, gegen Hefepilze jedoch machtlos sind.
  • Behandeln Sie den Pilz konsequent und ausreichend lange. Auch wenn die Beschwerden schon nach einigen Tagen nachlassen und die Füße wieder gesund aussehen, müssen Sie die Therapie noch fortsetzen. Bei vielen Pilzmitteln ist eine mehrwöchige Behandlung erforderlich.
  • Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie erstmalig von Fußpilz geplagt werden, die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist oder sich Ihre Beschwerden trotz Selbstbehandlung nicht bessern.

Foto: © Kaspars Grinvalds – Fotolia.com

 

RWG Redaktion

RWG Redaktion

© Wellness-Gesund 2004-2015
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Wellness-Gesund – Redaktion.