Topfit in der Saison ohne Sommerbeschwerden

Eine junge Frau atmet befreit

Die Sonne scheint und Sie genießen das Leben. Damit das so bleibt, hier die besten Tipps gegen häufige Sommerbeschwerden.

Harnwegsinfektion

Nach dem Schwimmen den nassen Badeanzug nicht gewechselt, beim Wandern auf kalten Steinen pausiert – das nimmt uns die Blase übel. Mit einer Cystitis (so heißt die Blasenentzündung in der Medizinersprache) ist nicht zu spaßen. Reagieren Sie beim ersten Ziehen im Unterleib oder bei Brennen beim Wasserlassen: Trinken Sie einige Gläser Wasser und in den nächsten Tagen zwei bis drei Liter täglich, um den Urin zu verdünnen und die Bakterien auszuschwemmen und den Sommerbeschwerden bei zu kommen.

Ein Zusätzliches Muss: zwei Tassen Nieren- und Blasentee pro Tag (Brennnessel, Zinnkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut). Extrakte aus Bärentraube oder Goldrute in Kapselform lindern den Schmerz schnell und sind gut verträglich. Bewährt hat sich Wärme. Sie entspannt die Blase und lindert so die Schmerzen. Eine Wärmflasche auf Bauch und Nieren sorgt für allgemeines Wohlbefinden, sondern lindert diese Sommerbeschwerden.

Vorbeugen Hilfe aus der Natur

Sie beugen Sommerbeschwerden wie Harnwegsinfekten mit den pflanzlichen Auszügen aus der Moosbeere (Cranberries) wirkungsvoll vor. Sie nehmen sie als Saft oder Extrakt in Kapselform ein. Ebenfalls hilfreich: Wechseln Sie nasses Badezeug grundsätzlich und setzen Sie sich nicht auf kühle Steine. Achten Sie trotz hoher Temperaturen auf ausreichend Beckenwärme. Trinken Sie täglich fünf Gläser Wasser.

Wann zum Arzt?

Gehen Sommerberschwerden wie die Blasenentzündung trotz reichlich Trinken und Warmhalten nach drei Tagen nicht zurück, suchen Sie Ihren Hausarzt auf. Gleiches gilt für das plötzliche Auftreten von Rückenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder ein allgemeinem Krankheitsgefühl. Nun besteht Verdacht auf Nierenbeckenentzündung. Blut im Urin stellt ebenso ein Warnsignal dar.

Pilzinfektionen Fußpilz

Dort wo Menschen barfuß laufen, lauert die Infektionsgefahr: in Schwimmbädern, Duschkabinen, Umkleideräumen und Hotelzimmern. Leicht einnisten können sich die Pilzsporen, ist die Haut durch Feuchtigkeit aufgeweicht. Es folgen die typischen Sommerbeschwerden.

Es gibt eine Reihe wirksamer Cremes, Gele und Sprays, die den lästigen Fußpilz und ähnliche Sommberbeschwerden zuverlässig beseitigen (Apotheke). Vorbeugend helfen diese Maßnahmen: Trocknen Sie die Füße nach dem Aufenthalt im Wasser Füße gründlich ab. Tragen Sie in Schwimmbädern und Hotelzimmern Badeschuhe.

Scheidenpilz

Scheidenpilz gehört zu den gängigsten Sommerbeschwerden von Frauen. Das feucht-warme Klima und häufiges Baden im Chlorwasser bringen die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht. Folge: Der im Scheidenmilieu vorhandene Pilzerreger Candida albicans vermehrt sich unkontrolliert und führt zur Infektion. Auch Anspannung und Stress bilden Auslöser für die Vaginalmykose, z.B. durch die veränderten Bedingungen am Urlaubsort.

Rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke behandeln den Scheidenpilz gut verträglich. Vorbeugend helfen diese Maßnahmen gegen die Sommerbeschwerden: Tragen Sie atmungsaktive Unterwäsche, am besten aus Baumwolle und wechseln Sie nasse Badeanzüge schnell. Baden Sie nicht zu lange in chlorhaltigem Wasser.

Quelle: Fit + 50 4-11

Foto: Foto: © Konstantin Yuganov – fotolia.com

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